Archive - Dienstag, 29. Juli 2025
FotoliaVerein Bremer Spediteure informiert: Neues System gegen Containerdiebstahl, Internetkriminalität und Drogenschmuggel
Der Verein Bremer Spediteure hatte jüngst auf die Problematik hingewiesen, dass zunehmende Internetkriminalität und insbesondere der Drogenschmuggel eine reale Bedrohung für die importierende Wirtschaft und die Spediteure darstellen. So werde von Kriminellen immer wieder versucht, Importcontainer von den Containerterminals ausgeliefert zu bekommen. Das bisherige Identifikations-Verfahren sei mittlerweile zu missanbrauchsfällig geworden. Per Anfang Oktober stellt man sich mit einem neuen System zeitgemäß auf.
Um sich für die Auslieferung und Übernahme von Importcontainer zu legitimieren, war - und ist noch - lediglich eine vierstellige PIN-Nummer erforderlich. Kommuniziert wurde die bislang üblicherweise per E-Mail oder schlicht telefonisch zwischen Reederei, Spediteur und schlussendlich dem Lkw-Unternehmer. Angesichts der zunehmenden Internetkriminalität scheint dieses Procedere längst nicht mehr sicher; kaum noch geeignet, unbefugte Abholung von Containern aus den Terminals…
BremenNews - Jörn PetersenBremens Bürgermeister Bovenschulte kritisiert Zoll-Deal mit schwieriger Wortwahl
Dr. Andreas Bovenschulte, Oberbürgermeister von Bremen, ist bei aller menschlicher Spontaneität eigentlich für seine Wortwahl mit hanseatischer Bodenständigkeit bekannt. Zum Zoll-Deal zwischen EU-Präsidentin Ursula von der Leyen und dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump hatte er sich nun allerdings zu eher unbedachten Äußerungen hinreißen lassen und dafür sogleich heftige Reaktionen geerntet. Kritisiert wurde das Statement keinesfalls für den Kern der Sache, stattdessen für die Ausdrucksweise. Die sei "(...) unterirdisch und eines Bürgermeisters nicht würdig. " Der ursprüngliche X-Post wurde inzwischen wieder gelöscht.
Beim Zollstreit konnten die Europäische Union und die USA eine Einigung erzielen, die von vielen Politikern als auch der Wirtschaft allenfalls als "erster Schritt" bezeichnet wird. Positiv gesehen wird, dass die Eskalationsschraube zunächst nicht weiter angezogen wird. Nach der Einigung beim Spitzentreffen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula…

Trio greift Jugendlichen in Hemelingen an – Polizei nimmt alle Täter fest
Am späten Montagnachmittag griffen drei 15, 18 und 24-Jährige, die aus Syrien und Afghanistan stammen, einen 17 Jahre alten Jugendlichen aus dem Libanon mit verschiedenen Schlagwerkzeugen in der Godehardstraße in Hemelingen an.
Der 17-Jährige flüchtete zunächst in ein zufällig in der Nähe geparktes Auto, das gerade vom Fahrzeughalter aufgeschlossen wurde. Die Angreifer setzten ihre Attacke jedoch fort und zwangen den Jugendlichen damit, das Auto zu verlassen. Danach verfolgten sie den 17-Jährigen weiter und griffen ihn am Bürgerhaus in Hemelingen erneut an. In diesem Moment wurde ein Zeuge auf die Situation aufmerksam und stellte sich dazwischen, wodurch es dem Jugendlichen gelang, zu entkommen.
Täter mit Verletzung
Die Täter flüchteten daraufhin, konnten jedoch dank einer sofort eingeleiteten Fahndung alle drei vorläufig festgenommen werden. Der 24-jährige Verdächtige wies Verletzungen am Arm auf und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei…

Kleine Weser: Sport auf dem Wasser wird wieder möglich
Die Sperrung des Werdersees und der Kleinen Weser außerhalb der offiziellen Badezone wegen der Wasserpest hat für viele Wassersportler einen großen Einschnitt bedeutet. Ab 31. Juli ist Wassersport mit Rettungsweste zumindest in einem Teil der Kleinen Weser wieder nöglich – Schwimmen bleibt aber weiterhin ausschließlich in der Badezone erlaubt.
Nach einer Begehung mit Vertretern der Sportvereine sowie der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Einsatzkräften der Feuerwehr wurde festgelegt, dass die Kleine Weser vom Steg nördlich der Fahrradbrücke am Deichschart – Höhe Schwankhalle/Umgedrehte Kommode – bis zur Bojenkette vor dem Wehr Kleine Weser für den Wassersport oberhalb der Wasserfläche genutzt werden kann. Einzige Bedingung: Die Sportlerinnen und Sportler tragen Schwimm- oder Rettungswesten. Schwimmen ist in der Kleinen Weser weiterhin aus Sicherheitsgründen verboten.
Warum nur mit Rettungsweste?
Die Pflicht zum Tragen einer Schwimm- oder…

Brutaler Straßenräuber geht in Haft
Einsatzkräfte der Polizei Bremen nahmen am Sonntagmorgen in der Bahnhofsvorstadt einen 20 Jahre alten Mann fest. Er hatte zuvor einer 30-Jährigen auf brutale Weise das Handy entrissen.
Gegen 6:40 Uhr befand sich die Frau gemeinsam mit einer Freundin in der Straße Breitenweg, als sie ein Unbekannter an den Armen packte, ihr ein Bein stellte und sie zu Boden warf. Anschließend riss ihr der Mann das Mobiltelefon aus der Hand und flüchtete. Hinzugezogene Einsatzkräfte stellten in Tatortnähe einen 20 Jahre alten Mann und nahmen ihn fest. Er wurde einer Justizvollzugsanstalt überstellt.
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Einbruch in Souvenirshop
In der Nacht zu Montag brachen zwei Jugendliche in einen Kiosk in der Bremer Altstadt ein. Dort schlugen sie die Glasscheibe einer Vitrine ein und stahlen mehrere Souvenirs.
Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes alarmierten die Polizei, so dass Einsatzkräfte die beiden 14 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen im Bereich der Wallanlagen stellen und vorläufig festnehmen konnten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließ man die beiden Teenager. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Handelskammer Bremen sieht EU-Deal mit den USA kritisch
Aus europäischer und aus bremischer Sicht ist die am Sonntag geschlossene Grundsatzvereinbarung im transatlantischen Zollkonflikt ein schwieriger Deal: Der einseitige Basiszollsatz von 15 Prozent sei klar zum Nachteil der europäischen Wirtschaft.
Positiv vermerkt man bei der IHK für Bremen und Bremerhaven, dass mit der Einigung auf Spitzenebene die bisher bestehende Unsicherheit aus den Märkten genommen wurde. Dass die angedrohten Sonderzölle für Automobile vom Tisch sind, sei für Bremen ein gutes Signal. Besonders problematisch auch für die bremische Wirtschaft sei hingegen, dass die 50-prozentigen Sonderzölle auf Stahl und Aluminium nicht abgeschafft werden sollen. Unklar ist auch, wie die angekündigten Energieimporte und Investitionszusagen in der Praxis umgesetzt werden sollen.
Offene Märkte statt Hürden
Die Grundsatzvereinbarung dürfe daher lediglich ein erster Schritt sein. Die Handelskammer hält es jetzt für dringend erforderlich, dass die EU mit den USA ein…

