Archive - Freitag, 25. Juli 2025

Wasserpest auf dem Bremer Werdersee - eigentlich geht gar nichtsBremenNews - Jörn Petersen

Wasserpest im Bremer Werdersee Follow-up: Eigentich geht gar nichts

Wie berichtet, breitet sich die Wasserpest auf dem Werdersee geradezu rasant aus. Obschon der Name gefährlicher klingt, als die invasive Schlingpflanze tatsächlich ist, sind die Risiken erheblich. Der See ist für Badende und sonstige Wassersportaktivitäten gesperrt, auch weil die Rettungssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Stellungnahmen des Bremer Umweltressorts dahingehend, wie das passieren konnte und welche Maßnahmen sofort als auch künftig ergriffen werden sollen, wurden zunächst für nach den Sommerferien angekündigt. Doch nun gibt es aktuelle Statements. Die klingen ernüchternd bis macht- und hilflos. Die schlussendliche Quintessenz: Eigentlich lässt sich gar nichts machen. Ökologisch sinnvolle und finanziell stemmbare Maßnahmen erschließen sich nicht. Die Problematik der Wasserpest betrifft zunächst nicht den Menschen, stattdessen aber das gesamte Ökosystem am Werdersee - wie auch bundesweit immer wieder vermeldet wird. Die Wasserpflanze ist nicht giftig,…

Polizei nimmt bewaffnete Räuber fest

Am Mittwoch kam es in den Stadtteilen Mitte und Schwachhausen zu zwei Raubtaten, bei denen jeweils ein Messer eingesetzt wurde. In einem Fall stellten die Einsatzkräfte zwei Männer im Alter von 23 und 29 Jahren. Gegen 20:15 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei einen Mann in der Hollerallee, der mit einem Messer schwer verletzt wurde. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf einen 33-Jährigen mit üblen Schnittverletzungen an der Hand. Er berichtete, dass er zuvor von zwei Männern im Bürgerpark ausgeraubt wurde. Dabei habe man ihn mit einem Messer verletzt und mit einer Glasflasche gegen die Schulter geschlagen. Er wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Die beiden Angreifer entkamen zunächst, konnten aber aufgrund der guten Beschreibung kurze Zeit später in Bahnhofsnähe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Gegen das Duo im Alter von 23 und 29 Jahren fertigten die Polizisten Strafanzeigen wegen schweren Raubes und schwerer Körperverletzung.…

Festival Maritim entwickelt sich beständig weiter

3.500 Konzerte, 1,75 Millionen Besucher, 92,3 Prozent Sonnenschein: Das sind Zahlen aus 25 Jahren Internationales Festival Maritim (IFM). Seit 1999 kommen Musiker aus über 70 Ländern und eine stetig wachsende Zahl von Schaustellern und Gastronomen nach Vegesack, um das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. In jedem Jahr kommen neue Attraktionen, Events und Teilnehmer hinzu. So feiert am ersten Augustwochenende 2025 neue IFM-Fanware Premiere, genauso wie der "WeserART" Kunsthandwerkmarkt im Bootshaus. Zudem haben einige bekannte Gastro-Namen zum ersten Mal einen der Standplätze auf der Maritimen Meile reserviert. Festival-Merch und Jubiläumsartikel Der Bremer weiß: Vegesack war mal Walfänger-Stadt – und bis heute finden sich überall Hinweise darauf im Stadtbild. Da ist es nur logisch, dem Wal auf den ersten offiziellen IFM-Merchandise-Artikeln einen Ehrenplatz zu geben. Er prangt ab sofort auf T-Shirts und Hoodies, außerdem wurde ein Jubiläumsshirt aufgelegt,…

Mehr Schulden für alle

Mit einer Grundgesetzänderung hat der Bundestag den Ländern die gleichen Verschuldungsmöglichkeiten eingeräumt wie dem Bund: Sie dürfen Kredite in Höhe von bis zu 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aufnehmen. Besonders relevant ist die Regelung natürlich für ein chronisch knappes Land wie Bremen.  Jedes einzelne Land soll einen erweiterten Finanzierungsspielraum erhalten, um die aktuellen Herausforderungen bewältigen zu können. In der Begründung zur Grundgesetzänderung hieß es ausdrücklich: "Der zusätzliche Verschuldungsspielraum ermöglicht jedem einzelnen Land die Finanzierung von Zukunftsausgaben, […], die in besonderem Umfang neben den laufenden Ausgaben erforderlich sind." Keine "wirtschaftlich kontraproduktiven Kürzungen" Dazu Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Die gegenwärtige Lage stellt alle Länder und Kommunen vor große Herausforderungen. Durch die jetzt gefundene Regelung wird gewährleistet, dass auch Bremen eine konsequente Politik…

Arbeitsgerät stürzt auf Schlepper: Schiff gesunken

Im Bereich der Industriehäfen ist am Mittwochabend in einer Baustelle direkt an der Weser ein großes Bohrgerät auf einen Schlepper gestürzt. Dadurch sank das Schiff weitestgehend. Die Feuerwehr brachte eine leicht verletzte Person, die sich auf dem betroffenen Ponton befand, mit einem Rettungsboot in Sicherheit. Gegen 20 Uhr stellte sich den Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 5 und 7 vor Ort die Lage wie beschrieben dar: Ein schweres Bohrgerät war auf einen Schlepper gestürzt, dieser war bereits weitestgehend gesunken. Die Einsatzstelle war vom Land aus nicht erreichbar. Auf dem Ponton, an dem der Schlepper lag, befand sich noch eine Person, die dann von der Feuerwehr mit einem Rettungsboot in Sicherheit gebracht und zur Versorgung an den Rettungsdienst übergeben wurde. Firmen vor Ort konnten zeitnah Ölsperren um die Schadensstelle ausbringen, am folgenden Vormittag war die Lage weiterhin stabil.
Freepik / DelmeNews - Jörn Petersen

Warnung vor neuer Betrugsmasche

Vorsicht ist vor allem unter Gewerbetreibenden geboten: Derzeit kursieren Zahlungsaufforderungen per E-Mail, die angeblich von der 'Universum Inkasso GmbH' stammen und Steuerpflichtige zur Überweisung vermeintlich offener Forderungen des Finanzamtes auffordern. Wer diese Aufforderung per Mail erhält, sollte sie ignorieren und auf gar keinen Fall zahlen. In der Mail befindet sich auch ein Anhang, der Schadsoftware enthalten könnte und besser nicht geöffnet werden sollte. In diesem Zusammenhang stellt das Bremer Finanzressort klar, dass sich die Finanzämter Bremen und Bremerhaven keiner Inkassounternehmen bedienen und auch keine E-Mails verschicken. Nachforderungen werden über den Steuerbescheid per Brief oder elektronisch in das ELSTER-Postfach zugestellt, Mahnungen erfolgen über die Landeshauptkasse per Brief.