Archive - Dienstag, 22. Juli 2025
Deichbrand Rainer KeuenhofBremer tot auf dem Deichbrand-Festival aufgefunden: Eine Obduktion wird es nicht geben
Auf dem Deichbrand-Musikfestival an der Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven ist es am Sonntag zu einem Todesfall gekommen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, wurde gegen Mittag im Campingbereich des Festivalgeländes ein 36-jähriger Mann aus Bremen tot aufgefunden. Der Leichnam sei beschlagnahmt und untersucht worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge gebe es keine Hinweise auf ein Fremverschulden, so die Polizei. Die Staatsanwaltschaft hat den Leichnam des 36-Jährigen inzwischen freigegeben und wird laut Mitteilung vom Montag keine Obduktion durchführen. Warum der Mann starb, bleibt unklar. Aus Pietätsgründen macht die Polizei keine weiteren Angaben.
Abgesehen von diesem dramatischen Vorfall ist das Deichbrand-Festival aus Sicht der Polizei insgesamt weitgehend friedlich verlaufen. Trotz täglich bis zu 60.000 Besucherinnen und Besuchern seien nur rund 80 Straftaten registriert worden – deutlich weniger als im Vorjahr. Dabei habe es sich überwiegend um festivaltypische…

Deutschlands Stress-Ranking: Bremen auf Platz sieben
Stress gehört für viele Menschen zum Alltag – ob durch Großstadtlärm, Termindruck oder digitale Dauererreichbarkeit. In Bremen ist die mentale Belastung besonders hoch. Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor, bei der das Google-Suchverhalten in den 50 größten deutschen Städten zum Thema Stress analysiert und verglichen wurde.
Bremen landet dabei auf Platz sieben des bundesweiten Rankings. Im Durchschnitt suchen hier 342,5 von 100.000 Google-Nutzern monatlich nach stressrelevanten Begriffen. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 282,2 Suchanfragen. Stress-Hochburg ist die Bankenstadt Frankfurt; nirgendwo sonst wird häufiger nach Begriffen wie „Stressbewältigung“ oder „Cortisol senken“ gegoogelt. Ganz anders zeigt sich das Bild am unteren Ende des Rankings: Die entspanntesten Städte Deutschlands sind Düsseldorf, Chemnitz und Mannheim.
Bildquelle: Fotolia

Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention am Hauptbahnhof
Die Bundespolizei führte am Sonntag erneut vermehrt Kontrollen am Hauptbahnhof durch. Am Schwerpunkteinsatz waren rund 40 Beamte beteiligt, die insgesamt 90 Personen überprüften - u.a. auf Einhaltung bestehender Waffenverbote.
Vier Personen führten Messer oder in einem Fall ein Pfefferspray mit. Die Waffen wurden sichergestellt und den Betroffenen drohen Bußgelder. Zudem stellten die Einsatzkräfte im Laufe des Tages gleich sieben Ladendiebe. Ein 18-Jähriger wurde auf einem Bahnsteig mit geringer Menge Betäubungsmittel erwischt und ein 19-Jähriger hatte offenbar unerlaubt Cannabis weitergeben. Last but not least benahm sich ein 33-jähriger Mann so vehement daneben, dass er für den Sonntag einen Platzverweis für den Hauptbahnhof erhielt. Dem leistete er allerdings erst nach kurzeitigem Durchsetzungsgewahrsam auch Folge.
Fahndungserfolge
Darüber hinaus gingen den Beamten einige gesuchte Personen ins Netz, darunter ein 33-Jähriger (wegen Gefährlicher Körperverletzung),…

Entenwanderung unter Polizeischutz
Völlig verirrt hatte sich kürzlich eine Entenfamilie am Hauptbahnhof Bremerhaven. Damit die neun Küken samt Entenmutter nicht im Straßen- oder Bahnverkehrunter unter die Räder kamen, leitete eine Streife der Bundespolizei die Entenfamilie auf einen Bürgersteig und weiter zu einem Teich im Bürgerpark.
Das Herz für Tiere dieser Bundespolizisten schien sich schon herumgesprochen zu haben, denn kaum war Familie "Ente" gerettet, rief an den Gleisen am Bahnhof Bremerhaven-Wulsdorf ein schwacher Jungvogel um Hilfe. Offenbar war der erste Flugversuch des "Flüggen" nicht so gut verlaufen. Lautstark klagte der Piepmatz sein Leid, bis er zwecks Versorgung dem nächstgelegenen Tierheim übergeben war. Nach ein wenig Erholung gelingt der nächste Flugversuch hoffentlich besser.
Bildquelle: Bundespolizei Bremen

Startschuss für den neuen Dienstausweis der Polizei
Die Polizei Bremen und die Ortspolizeibehörde Bremerhaven werden im Laufe des Jahres den neuen bundeseinheitlichen Dienstausweis nach und nach einführen. Das einheitliche Design mitverbesserter Fälschungssicherheit dank neuer Sicherheitsmerkmale wurde zusammen mit neun weiteren Bundesländern entwickelt.
Durch die Kooperation mit der Ortspolizeibehörde Bremerhaven zur gemeinsamen Beschaffung eines Ausweisdruckers inklusive der Grundsoftware konnte die Polizei Bremen rund 150.000 Euro einsparen. Zu den Änderungen gehören unter anderem:
Zugehörige Wappen des jeweiligen Bundeslandes auf der Vorderseite
Zweites kleines Foto als Kippbild auf der Vorderseite
Eine Grafik, die das Gültigkeitsdatum des Ausweises zeigt
Ausweisnummer auf der Rückseite mit Länderkürzel
Das Wort "Polizei" in Braillenschrift befindet sich nun auf der Rückseite
110-Schriftzug in optisch variabler Tinte auf der Rückseite
Hologramm auf der Vorderseite
Der neue Dienstausweis ging gestern…

