Archive - Dienstag, 8. Juli 2025

Mann in gesundheitlicher Notlage einfach im Grünstreifen abgelegt

Gesternnachmittag kam es in Sebaldsbrück zu einem Vorfall, bei dem ein 45-jähriger Mann in eine gesundheitliche Notlage geriet. Die Polizei ermittelt nun wegen unterlassener Hilfeleistung. Gegen 15 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie ein Linienbus an der Ludwig-Roselius-Allee stoppte und sich die Tür öffnete. Zwei Männer trugen eine Person aus dem Bus, die dann im angrenzenden Grünstreifen abgelegt wurde. Danach stiegen die beiden Männer wieder in den Bus ein und fuhren davon. Die Person im Grünstreifen richtete sich noch einmal auf, kippte dann nach hinten und begann, blau anzulaufen. Die ersten Polizisten am Einsatzort begannen umgehend mit der Reanimation des 45-Jährigen, welche durch Rettungskräfte fortgesetzt wurde. Der Mann wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand jedoch nicht mehr. Bildquelle: Fotolia  

Einbruchsserie in Seniorenresidenz

Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Einbrüchen in eine Seniorenresidenz in der Adenelenstraße im Ortsteil Ohlenhof. Auch weil dabei zwei Bewohnerinnen verletzt wurden, laufen die Ermittlungen der Polizei unter Hochdruck. Am Freitagmorgen bemerkte eine 65-jährige Bewohnerin, dass ein unbekannter Mann in ihr Zimmer eingedrungen war. Der Fremde nahm ihre Handtasche aus dem Schrank und flüchtete dann über das Fenster. In der Nacht auf Samstag verschaffte sich ein Einbrecher Zugang zu weiteren Zimmern und stahl dabei die Geldbörsen einer 87-Jährigen. Eine 60-jährige Frau, die sich im Badezimmer aufhielt, überraschte den Täter beim Durchsuchen der Schubladen und wollte ihn festhalten. Der Mann stieß sie zurück und floh mit Geld und Parfüm. Zudem entwendete der Unbekannte in einer weiteren Wohnung das Smartphone einer 77-jährigen Bewohnerin. In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem erneuten Einbruch, bei dem ein Mann in das Schlafzimmer einer 65-jährigen Bewohnerin…

Autobrände im Bremer Westen

Am Sonntag brannten zwei Autos in Walle und in Gröpelingen. Sowohl ein Audi als auch ein VW wurden dabei vollständig zerstört.  Um 6:50 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei in die Holsteiner Straße gerufen: Auf dem Parkplatz eines Supermarktes würde ein Audi in Flammen stehen. Der Brand konnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden, doch das Auto ist nur noch Schrott. Etwas später, gegen 8:25 Uhr, meldeten Anwohner, dass im Schwarzen Weg ein VW brennen würde. Auch hier löschte die Feuerwehr, das Fahrzeug und ein abgestellter Anhänger waren auch diesmal nicht mehr zu retten. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.  

Sozialsenatorin Schilling besucht Quartiere in Bremen und Bremerhaven

Von der Bahnhofsvorstadt bis nach Bremen-Nord, von Tenever über Bremerhaven-Grünhöfe bis Gröpelingen: Das Leben und die Menschen in den Quartieren stehen im Zentrum der diesjährigen Sommertour von Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Die Senatorin ist bis zum 18. Juli bei insgesamt acht Besuchen zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto in verschiedenen Stadtteilen im Bundesland unterwegs, um unter anderem Projekte der Jugendhilfe, Integrationsarbeit oder sozialen Beschäftigung zu besuchen. "In den Quartieren wird gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret erlebbar, sei es durch den Zusammenhalt von Nachbarinnen und Nachbarn, im Stadtteilzentrum, auf dem Spielplatz oder im Kulturverein", sagte Dr. Schilling. "In unseren vielfältigen Städten Bremen und Bremerhaven brauchen wir starke, lebendige Orte, an denen sich Menschen begegnen, einander unterstützen und gemeinsam Perspektiven entwickeln. Für mich beginnt soziale Gerechtigkeit vor…

Von Kleinbrand auf Vollbrand in Sekunden: Feuer zerstört landwirtschaftliches Anwesen mit diversen Fahrzeugen und Maschinen

Gesternabend gegen 18 Uhr kam es in Verlüßmoor im Landkreis Osterholz zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Eine Scheune, in der Fahrzeuge, Maschinen sowie ein Wohnmobil untergebracht waren, geriet in Brand. Auch eine kleine Tankstelle für Maschinen befand sich im Inneren des Gebäudes. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war zunächst nur ein kleines Feuer sichtbar. Doch innerhalb von Sekunden entwickelte es sich zum Vollbrand. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurden alle umliegenden Feuerwehren zum Einsatzort alarmiert. Schwierige Wasserversorgung Die Löschmaßnahmen gestalteten sich schwierig; besonders die Wasserversorgung stellte eine enorme Herausforderung dar: Es musste ein Pendelverkehr eingerichtet werden, um genügend Löschwasser zur Brandstelle zu transportieren. Die Scheune konnte trotz des massiven Feuerwehreinsatzes nicht gerettet werden und brannte vollständig aus. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand; die Ermittlungen…