Archive - Mittwoch, 30. April 2025

Tödliches Unglück beim Abbau der Osterwiese: Mann stürzt vom Riesenrad
Beim Abbau des Volksfesters auf der Osterwiese kam es gestern zu einer Tragödie: Ein 49-Jähriger stürzte vom Riesenrad mehrere Meter in die Tiefe und zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass die schnell eingetroffenen Rettungskräfte ihm nicht mehr helfen konnten.
Genaueres zum Hergang ist noch nicht bekannt. Ein Augenzeuge berichtete, er habe beobachtet, dass eine Gondel, in der sich zwei Personen befanden, ins Wanken geraten sei, woraufhin sich eine Person noch festhalten konnte und die andere in die Tiefe stürzte. Zeugen und Angehörige wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Auch die zuständige Gewerbeaufsicht war vor Ort, um sich ein Bild von den Umständen zu machen.
Bildquelle: NonstopNews

Mobile Wache: Ein Erfolgsmodell?
Seit Dezember 2024 setzt das Ordnungsamt sogenannte Mobile Wachen ein: Außendienstkräfte stehen – teilweise mit Ständen und Fahrzeugen – an wechselnden Standorten in verschiedenen Stadtteilen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie nehmen Hinweise entgegen und beraten zu ordnungsrechtlichen Themen.
Bis März 2025 war die Mobile Wache über 100 Mal im gesamten Stadtgebiet präsent - jeweils im Frühdienst von 10 Uhr bis 13 Uhr sowie im Spätdienst von 17 Uhr bis 20 Uhr. Insgesamt wurden rund 1.200 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt. "Die sichtbare Präsenz der Einsatzkräfte im öffentlichen Raum – gerade in belebten Stadtteilen und Einkaufsbereichen – wird von der Bevölkerung sehr positiv wahrgenommen. Das bestätigt uns in unserem präventiven Ansatz", betont Innensenator Mäurer.
Direkte Ansprechbarkeit stärkt Vertrauen
Die Mobilen Wachen werden zeitweise auch durch Teams der Verkehrsüberwachung ergänzt. Ebenfalls Hinweise zu Lärmbelästigung,…

Alkoholisierte 19-Jährige ohne Führerschein verursacht mehrere Unfälle und flüchtet
Eine Autofahrerin hat in der Nacht zu Montag mit ihrem Mercedes gleich mehrere Verkehrsunfälle in Bremerhaven-Mitte verursacht - und ist in allen Fällen einfach weiter gefahren. Vermutlich, weil sie nicht nur alkoholisiert, sondern auch nicht im Besitz eines Führerscheins war.
In der Rutenbergstraße touchierte die junge Frau mit ihrem Mercedes gegen 3.20 Uhr einen vor ihr parkenden VW. Nach dem Zusammenstoß entfernte sie sich in Richtung Zeppelinstraße vom Unfallort. Wenig später verlor die Bremerhavenerin auf der Bürgermeister-Smidt-Straße erneut die Kontrolle über das Auto und krachte gegen zwei Fahrzeuge, die in Parkbuchten abgestellt waren. Durch den Aufprall wurde eines der Fahrzeuge auf den Gehweg und gegen ein Verkehrszeichen geschoben.
Mercedes beschlagnahmt
Nach den Unfällen, durch die Schäden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden, machte sich die 19-Jährige ein weiteres Mal einfach davon. Sie wurde schließlich von der Polizei an ihrer Wohnanschrift angetroffen,…

Neues Namensrecht tritt in Kraft
Ab Mai gilt bundesweit das reformierte Namensrecht. Die umfangreichen Änderungen bieten insbesondere Ehepaaren und Familien neue Möglichkeiten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Nachnamen.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
Neuer gemeinsamer Doppelname für Ehepaare: Eheleute können künftig neben dem bisherigen gemeinsamen Familiennamen auch einen gemeinsamen Doppelnamen aus ihren Nachnamen wählen – wahlweise mit oder ohne Bindestrich.
Mehr Möglichkeiten der Namenswahl für Kinder: Kinder können den Nachnamen eines Elternteils oder einen Doppelnamen erhalten. Bei Scheidung ist ein Namenswechsel erleichtert.
Schutz vor Endlosnamen: Es bleibt bei maximal zwei Namen – bestehende Doppelnamen können nicht zu Vielfach-Kombinationen zusammengeführt werden.
Minderheitenschutz: Für anerkannte nationale Minderheiten gelten Sonderregeln, etwa für sorbische oder friesische Namensformen.
Neuregelung für Adoptionen: Volljährige Adoptierte dürfen ihren bisherigen…

Lebensgefährlicher Steinwurf auf Cabrio
Am Montagabend kam es auf der A27 in Höhe des Heinrich-Baden-Wegs (Stadtteil Vahr) zu einem lebensgefährlichen Vorfall: Zwei Jugendliche warfen einen Stein auf ein offenes Cabriolet und beschädigten das Fahrzeug.
Ein 53-jähriger Autofahrer war gegen 20.10 Uhr mit seinem Cabrio bei geöffnetem Verdeckauf der Autobahn in Richtung Hannover unterwegs, als er auf der Brücke des Heinrich-Baden-Wegs zwei junge Personen bemerkte, von denen eine gerade eine deutliche Ausholbewegung über den Kopf ausführte. Geistesgegenwärtig wich der Fahrer auf den linken Fahrstreifen aus, dennoch wurde sein BMW von einem herabgeworfenen Stein getroffen und beschädigt. Glücklicherweise blieb der 53-Jährige unverletzt.
Kleiner Stein, große Gefahr
Die beiden jungen Täter flüchteten unmittelbar nach dem gefährlichen Unfug in unbekannte Richtung. Trotz des glimpflichen Ausgangs stellt ein Steinwurf auf fahrende Fahrzeuge - insbesondere auf ein offenes Cabriolet - eine extreme Gefahr dar und kann…

Tabakquartier in Bremen-Woltmershausen wächst rasant
Auf dem ehemaligen Brinkmann-Areal in Woltmershausen wird mit dem Tabakquartier gegenwärtig eines der größten Vorzeigeprojekte der Hansestadt errichtet. Was insbesondere angesichts Baukrise, Personal- und Materialmangel beeindruckt, ist die rasante Geschwindigkeit, in der die Gebäude aus dem geschichtsträchtigen Boden gestampft werden.
Das Tabakquartier soll mit modernen Wohneinheiten zum Pionierzentrum werden und zugleich Traditionelles bewahren. Im Industrial-Style konzipiert, entsteht auf dem 20 Hektar großen Gelände der früheren Zigarettenfabrik ein Stadtteil im Stadtteil. Büros, Wohnungen, Gastronomie, Freizeit- und Kulturangebote und vieles mehr inklusive. Entstehen sollen mehr als 420 neue Wohnungen, die in verschiedenen Projekten wie dem Umbau der vorhandenen Fabrik- und Lagerhallen als auch weiteren Neubauten realisiert werden.
So wurde beispielsweise Anfang Dezember 2024 von Justus Grosse, der Johanniter-Unfall-Hilfe und Projektpartnern der Grundstein für ein neues…

