Archive - Mittwoch, 23. April 2025

April 2025
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Warnung vor betrügerischen Karten an Fahrzeugen

Das Innenressort des Bremer Senats warnt die Bevölkerung vor betrügerischen Karten, die aktuell im Bereich der Innenstadt, insbesondere rund um die Faulenstraße, an parkenden Fahrzeugen verteilt wurden. Bei den Karten handelt es sich ausdrücklich nicht um offizielle Verwarnungen des Ordnungsamtes. Entsprechende Mitteilungen oder Zahlungsaufforderungen von privater Seite sind unzulässig und möglicherweise strafbar. Dazu Innensenator Ulrich Mäurer: "Die Bevölkerung sollte sich nicht verunsichern lassen. Offizielle Verwarnungen der Stadt Bremen sind eindeutig als solche erkennbar und stammen ausschließlich vom Ordnungsamt. Wer Zweifel hat, sollte sich direkt an das Ordnungsamt wenden und keinerlei Zahlungen leisten." Die Polizei Bremen hat die Ermittlungen aufgenommen. Bild: Vorsicht: Diese Zahlungsaufforderungen sind Betrugsversuche bislang Unbekannter. Bildquelle: Innenressort

Tödliche Polizeischüsse werfen schwerwiegende Fragen und Vorwürfe auf

Was ist in der Nacht auf Ostersonntag in der Innenstadt von Oldenburg tatsächlich passiert? Diese Frage stellen sich Freunde, Angehörige sowie viele Bürger nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen 21-Jährigen. Die Polizei hatte mitgeteilt, dass sie in der Nacht zu einer Diskothek gerufen wurde, wo der junge Mann an der Tür abgewiesen worden war und anschließend Reizgas versprüht habe, wodurch mehrere Menschen leicht verletzt wurden. Er flüchtete, konnte von Passanten jedoch verfolgt und von der Polizei gestellt werden. Dabei soll der 21-Jährige in bedrohlicher Manier auf die Einsatzkräfte zugelaufen sein und erneut Reizgas versprüht haben. Ein 27-jähriger Polizist feuerte dann mit seiner Dienstwaffe. Schüsse von hinten Die Obduktion des Toten ergab gestern nun, dass der Mann von hinten getroffen wurde. Laut der Staatsanwaltschaft Oldenburg wären drei Kugeln von hinten in seinen Körper eingedrungen: in den Kopf, in den Oberkörper sowie in die Hüfte. Ein vierter…

Neues Busliniennetz für den Bremer Osten

Senat und BSAG haben eine umfangreiche Anpassung des Buslinien-Netzes im Bremer Osten zum 18. August 2025 beschlossen. Ziel ist es, die nachhaltige Mobilität der Beschäftigten in den wichtigen Gewerbegebieten und Unternehmensstandorten der Region zu verbessern und gleichzeitig den Auswirkungen der ab August beginnenden Sanierungsarbeiten an der Autobahnbrücke der A1 wirksam zu begegnen. Ab August 2025 wird die A1-Weserstrombrücke sanierungsbedingt nur noch mit zwei statt drei Fahrstreifen je Richtung befahrbar sein. Die Fahrtrichtung Hamburg wird für 14 Monate komplett gesperrt, der Verkehr wird über die Fahrtrichtung Osnabrück umgeleitet. Ab November 2026 folgt die Sperrung der Fahrtrichtung Osnabrück, der Verkehr wird dann über die Fahrtrichtung Hamburg geführt. Diese Einschränkungen betreffen die Mitarbeitenden und die Lieferlogistik großer Unternehmen im Bremer Südosten, darunter Mercedes-Benz und Rheinmetall in Sebaldsbrück (etwa 20.000 Beschäftigte), den Bereich…

Zoll prüft im Frisör- und Kosmetikgewerbe: 23 Strafverfahren eingeleitet

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Bremen führte kürzlich in Bremen und Delmenhorst zusammen mit den Finanzämtern, der Polizei und dem Gewerbeaufsichtsamt Prüfungen in der Frisör- und Kosmetikbranche durch. Dabei wurden in 11 Betrieben 73 Arbeitnehmer kontrolliert. 23 Strafverfahren wurden noch vor Ort eingeleitet, davon vier in Bremen, achtzehn in Bremerhaven und ein Strafverfahren im Landkreis Stade. Gründe für die Strafverfahren waren das Antreffen von Nicht-EU-Ausländern, die entgegen ihrer Aufenthaltsbestimmungen eine Tätigkeit aufgenommen hatten und sich somit illegal in der Europäischen Union aufhielten sowie fehlende oder zu geringe Beiträge zur Sozialversicherung. In Delmenhorst führten die Prüfungen zu keinen Beanstandungen. "Schwarzarbeit ist Wirtschaftskriminalität auf Kosten der Allgemeinheit" Nach den bisherigen Auswertungen ergaben sich 16 weitere Verdachtsfälle, unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz, unberechtigten…

Großer Ozean der Musik – Wissenschaft trifft Klangwelten

Die Bremer Philharmoniker geben als Mitglied der bundesweiten Initiative „Orchester des Wandels“ am Samstag, den 3. Mai, um 19 Uhr ein Wandelkonzert im Übersee-Museum Bremen: Über das ganze Museum verteilt werden außergewöhnliche Ensembles u.a. mit Marimbaphon und Didgeridoo zu erleben sein. Dazu kommen klassische Kammermusikformationen mit Musik aus Ländern der Pazifik-Region wie auch aus dem europäischen Repertoire. Meeres- und Klimaforscher ergänzen das Programm mit unterhaltsamen,  informativen Kurzvorträgen über den aktuellen Stand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.  Vorträge und Musik „Der große Ozean“, der Pazifik, und seine angrenzenden Länder sind das Motto des Abends. Denn der Indopazifik-Raum erhält in der Meeres- und Klimaforschung immer größere Beachtung: Welche Rolle spielt der größte Ozean unserer Erde für das globale Klima, welche Forschungs-Projekte gibt es und wie sieht es dort musikalisch aus? Das Publikum kann individuell zwischen…