Archive - Mittwoch, 9. April 2025

April 2025
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So bleibt die Osterwiese ein sicheres Vergnügen

Die Osterwiese lädt vom 11. bis zum 27. April wieder Besucherinnen und Besucher auf der Bürgerweide zum Feiern ein. Die Polizei Bremen begleitet die Veranstaltung und sorgt für die Sicherheit. Das klappt aber nur, wenn ein paar grundsätzliche Regeln beachtet werden. Während des gesamten Volksfestes ist die Polizeiwache auf der Bürgerweide zu den Marktöffnungszeiten besetzt und bietet eine Anlaufstelle für Anliegen und zur Anzeigenerstattung. Neben uniformierten Präsenzstreifen sorgt ein privater Sicherheitsdienst auf dem Gelände für zusätzliche Sicherheit. Polizei und Sicherheitsdienst stehen im engen Austausch, um im Ernstfall schnell zu reagieren. Das Gelände der Osterwiese wird zudem mit einem Zufahrtschutz gegen Kraftfahrzeuge gesichert. Erweiterte Videoüberwachung Wie bei anderen Volkfesten in der jüngeren Vergangenheit wird wieder eine Videoüberwachung bereitgestellt. Die Maßnahme ermöglicht eine gezielte polizeitaktische Begleitung und bietet visuelle Lageinformationen…

Messer-Mann entpuppt sich als gesuchter Räuber

Zivilkräfte der Bundespolizisten nahmen am Montagabend einen gesuchten Räuber am Bremer Hauptbahnhof fest. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Zudem führte er ein Messer griffbereit im Hosenbund mit sich. Gegen 22:00 Uhr kontrollierten die Zivilbeamten den 30-Jährigen. Dabei stellten sie das Messer mit einer Klingenlänge von 16,5 cm sicher. Beim Abgleich der Personalien im Fahndungsbestand kam außerdem heraus, dass gegen den Mann aus Bremen ein Sicherungshaftbefehl des Amtsgerichts vorlag. Er war wegen schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da der Bremer offenbar wiederholt gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde seine Haftstrafe nun doch fällig. Ab hinter schwedische Gardinen Die Bundespolizisten lieferten den gesuchten Räuber im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen noch am selben Abend in die Bremer Justizvollzugsanstalt ein. Zudem wird er sich wegen des…

Senat beschließt Verbot von Lachgas-Verkauf an Minderjährige

Der Bremer Senat hat beschlossen, die Abgabe von Distickstoffmonoxid ("Lachgas") an Minderjährige zu verbieten. Zudem wird der Verkauf des als Rauschmittel unter Teenagern beliebten Gases in Kiosken, Tankstellen, Zeitungsverkaufsstellen sowie aus Automaten grundsätzlich untersagt. Lachgas wird zunehmend von Jugendlichen als Rauschmittel eingeatmet. Der Konsum birgt erhebliche Gesundheitsrisiken wie Erfrierungen im Gesicht und an den Händen, durch Sauerstoffmangel induzierte Bewusstlosigkeit, Lähmungen und Nervenschädigungen sowie ein psychisches Abhängigkeitspotenzial. Besonders gefährlich sind langfristige neurologische Schäden und Halluzinationen, Angstzustände und Atemdepressionen (Ersticken), vor allem in Kombination mit Alkohol oder anderen Drogen. Unterschätze Gesundheitsrisiken Bei Verstößen gegen die neue Verordnung drohen empfindliche Bußgelder bis zu 5000 Euro. "Das Ordnungsamt wird im Rahmen der bereits bestehenden Jugendschutzkontrollen die Einhaltung der Vorschriften…

Blitzer-Ranking: In Bremen gibt es relativ wenige Kontrollen

Aktuell finden im Rahmen der sogenannten Speedweek bundesweit verstärkt Geschwindigkeitskontrollen statt. In Bremen gibt es außerhalb solcher Aktionswochen vergleichsweise wenige Blitzer - das zeigt eine aktuelle Auswertung von Allright.  Das Verbraucherportal hat zum einen die Zahl der fest installierten Blitzer in Deutschlands 40 größten Städten im Rahmen einer Umfrage ermittelt und zum anderen mithilfe einer Blitzer-App herausgefunden, wie viele mobile Blitzer dort im Schnitt zeitgleich aufgestellt werden. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurde die Anzahl der Blitzer anschließend ins Verhältnis zur jeweiligen Straßenfläche gesetzt. Bremen auf Rang 28 Demnach kommen in Bremen durchschnittlich 6,92 feste und mobile Blitzer auf 1000 Hektar Straßenfläche. Dieser Wert liegt deutlich unter dem städteübergreifenden Durchschnittswert in Höhe von 10,17 Blitzern pro 1000 Hektar Straßenfläche und ist gleichzusetzen mit Platz 28 unter Deutschlands 40 größten Städten. Im…

Ist der Senat „auf dem Wirtschaftsauge blind“?

Der Rechnungshof dokumentiert in seinem Jahresbericht 2025 zahlreiche Fälle von Ineffizienz und Misswirtschaft. Die Familienunternehmer in Bremen kritisieren insbesondere fehlende Ausgabendisziplin: Der Senat solle seinen Fokus stärker auf wirtschaftliches Wachstum setzen, statt sich auf Fahrradwege und den Personalaufwuchs in der Verwaltung zu konzentrieren.  Peter Bollhagen, Landesvorsitzender der Familienunternehmer in Bremen: „Der Senat scheint auf dem Wirtschaftsauge blind. Viel lieber beschäftigt sich die Regierung mit Schaufensterprojekten für die eigene Klientel - die Fahrradbrücke hat hierbei Symbolcharakter. Nichts gegen die Brücke als solche, aber plötzlich wird das Projekt um 30 Prozent teurer als geplant. Es wird öffentliches Personal gebunden und dem zähen Bremer Wirtschaftsverkehr ist damit auch nicht geholfen." Bürokratiemonster statt Abbau Gleichzeitig würde sich Bremens Wirtschaft über jede Verfahrensbeschleunigung und jede Verschlankung der Verwaltung…