Archive - Mittwoch, 19. März 2025

März 2025
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Fußgänger wird von Auto erfasst und läuft mit ausgekugelter Schulter davon

Gesternabend kam es in der Neustadt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Auto. Trotz mehrerer Verletzungen entfernte sich ein 38-Jähriger vom Unfallort, konnte kurze Zeit später aber von Einsatzkräften gefunden werden. Ein 42 Jahre alter Mann fuhr gegen 19:45 Uhr mit seinem Mercedes auf der Friedrich-Ebert-Straße und wollte nach links auf die Neuenlander Straße abbiegen. Währenddessen überquerte ein 38-Jähriger zu Fuß die Neuenlander Straße, laut Zeugenaussagen trotz roter Ampel. Aufgrund eines verkehrsbedingt wartenden Autos übersah der Mercedes-Fahrer den Fußgänger und erfasste ihn. Der 38-Jährige prallte gegen die Windschutzscheibe und blieb zunächst auf der Straße liegen. Anschließend richtete er sich auf und entfernte sich vom Unfallort. Einsatzkräfte konnten ihn im Flughafengebäude antreffen. Sanitäter und ein Notarzt übernahmen die medizinische Erstversorgung vor Ort und brachten ihn mit einer ausgekugelten Schulter und mehreren Prellungen…

Rattenplage in Großstädten wie Bremen – Studie liefert Gründe und Antworten

Dass es in Bremen ein Rattenproblem gibt, sorgt immer wieder für Diskussionen. So wurde auch bereits im Januar des Jahres in der Bremer Bürgerschaft erneut darüber debattiert, was der überproportionalen Population entgegengesetzt werden kann. Eine internationale Studie betont die Dringlichkeit. Ebenso erklärte der Stadtteilbeirat Gröpelingen 2024, der Stadtteil im Bremer Westen erlebe eine Rattenplage und forderte per Beschluss eine systematische Bekämpfung der Nager. Die Sichtungen hatten sich gehäuft. Das zuständige Gesundheitsressort hingegen sah keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und ließ verlauten, spezifische Stadtteile könnten nicht hervorgehoben werden. Tatsache bleibt, die Anzahl der Ratten insbesondere im urbanen Raum nimmt kontinuierlich zu. Wo allerdings auf den ersten unkundigen Blick eine Verwahrlosung der Wohnquartiere vermutet wird, belegt nun eine internationale Studie, die hauptsächlichen Gründe für den Anstieg der Rattenpopulation insbesondere in…

Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz aus

In der Nacht von Montag auf Dienstag meldeten Zeugen, dass in der Innenstadt aus einer Gruppe heraus mit einer Pistole geschossen wurde. Einsatzkräfte stellten daraufhin mehrere Heranwachsende und fanden eine Schreckschusswaffe und ein Messer. Etwa um 0:15 Uhr gingen Notrufe bei der Polizei ein - jemand würde  an der Schlachte mit einer Pistole schießen. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten vor Ort fünf Heranwachsende im Alter von 19 und 20 Jahren. Zwei von ihnen versuchten zu flüchten, wurden aber kurz darauf gefasst. Ganz reibungslos ging die Aktion allerdings nicht ab: Zeitweise mussten die Polizisten aus Gründen der Eigensicherung ihre Dienstwaffen ziehen, einigen aus der Gruppe wurden Handschellen angelegt. Ohne Handschellen ging es nicht Bei einem 20-Jährigen fand man ein Messer, durch Zeugenhinweise wurde eine Schreckschusswaffe in der Nähe aufgefunden. Zuvor hatte der 20-Jährige die Schüsse zugegeben, doch für das Führen der Waffe hatte er keine Berechtigung.…

Neue Richtwerte für Mieten von Bürgergeld- und Sozialhilfe-Haushalten

Das Sozialressort hat die Richtwerte für eine angemessene Miethöhe in Bürgergeld- und Sozialhilfehaushalten neu bemessen. Gegenüber den bisher geltenden Richtwerten bewegen sich Veränderungen im Bereich von unter einem Prozent. Nur für große Haushalte mit sechs und mehr Personen hat sich spürbar etwas geändert. Für die Brutto-Kaltmiete in einem Ein-Personen-Haushalt mit bis zu 50 Quadratmetern Wohnfläche können das Amt für Soziale Dienste und das Jobcenter jetzt bis zu 539 Euro als angemessen anerkennen. Das sind zwei Euro mehr als bisher. Für Zwei-Personen-Haushalte mit einer Wohnraumgröße von 50 bis 60 Quadratmetern steigt der Wert um drei auf jetzt 563 Euro. Auch für Haushalte mit drei bis fünf Personen steigen die Werte höchstens im niedrigen einstelligen Bereich. Deutlich höhere Bruttokaltmieten werden nur für Haushalte ab sechs Personen anerkannt. Der Richtwert steigt hier von 1.074 auf 1.182 Euro bei einer Wohnungsgröße von mehr als 95 Quadratmetern. Kein…

Bewaffneter Räuber bedroht Hotelangestellte

Ein bislang unbekannter Täter hat am späten Montagabend zwei Mitarbeiterinnen eines Hotels in der Bremerhavener Innenstadt bedroht. Er zeigte einen spitzen Gegenstand und verlangte die Herausgabe von Geld. Bisherigen Erkenntnissen zufolge betrat der ca. 1,80 bis 1,85 Meter große, schlanke und maskierte Mann gegen 21.55 Uhr das Hotel an der Prager Straße. Er bedrohte zunächst eine Mitarbeiterin am Empfangstresen. Die Hotelangestellte und eine weitere Mitarbeiterin weigerten sich jedoch lautstark das verlangte Geld herauszugeben und wählten stattdessen den Notruf der Polizei. Daraufhin flüchtete der Täter aus dem Gebäude. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei den Mann nicht mehr antreffen und ermittelt nun wegen versuchter räuberischer Erpressung. Bildquelle: Markus Beck / Fotolia

Eintägige Studienreise zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die Landeszentrale für politische Bildung und der Verein "Erinnern für die Zukunft e.V." bieten am Samstag, 24. Mai, eine Tagesreise per Bus zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme an. Vor Ort erwartet die Teilnehmer eine Führung durch die Gedenkstätte. Im Südosten von Hamburg befand sich von 1938 bis 1945 das größte Konzentrationslager Nordwestdeutschlands, das KZ Neuengamme. Es waren mehr als 100.000 Menschen aus ganz Europa im Hauptlager und in über 85 Außenlagern inhaftiert. In Neuengamme, in den Außenlagern und bei Kriegsende im Zuge der Lagerräumungen starben mindestens 42.900 Häftlinge. Nach Kriegsende richteten die britischen Besatzungsbehörden in dem ehemaligen Konzentrationslager für drei Jahre ein Internierungslager ein. Ab 1948 nutzte die Stadt Hamburg Gebäude und Gelände für den Strafvollzug und baute dort zwei Gefängnisse. Erst KZ, dann Gefängnis 1965 entstand am Rand des Geländes ein Internationales Mahnmal, das 1981 um ein Ausstellungsgebäude ("Dokumentenhaus")…

Klage der Bremer FDP gegen Reform der Schuldenbremse angekündigt

Die Reform der Schuldenbremse hat den Bundestag im Schnellverfahren bereits passiert; eine knappe Entscheidung, bei der die CDU der SPD als künftig voraussichtlichem Koalitionspartner in Berlin sowie den Grünen etliche Zugeständnisse machen musste. Für die erforderliche Änderung des Grundgesetzes muss der Entwurf nun mit Zweidrittelmehrheit vom Bundesrat abgenickt werden. Doch die FDP Bremen kündigt Widerstand und Klage vor dem Staatsgerichtshof an. Bislang ungeklärt ist, wann konkret die Klage vor dem Staatsgerichtshof Bremen eingereicht wird. Klar ist allerdings, dass die Zeit drängt. Die Entscheidung soll im Bundesrat bereits am kommenden Freitag auf der Tagesordnung stehen. Viel Spielraum für interne Abstimmung zum Veto gegen das milliardenschwere Investitionspaket verbleibt nicht. Im Bundesrat als Verfassungsorgan der Bundesrepublik Deutschland ist Bundesland durch Mitglieder der jeweiligen Landesregierung vertreten, abhängig von der Bevölkerung mit zwischen drei und…