Archive - Dezember 2022 - Se

54-jähriger Bremer wird vermisst – Polizei bittet um Mithilfe
Seit Freitag wird der 54 Jahre alte Sven Hansemann aus Hemelingen vermisst. Wie die Polizei Bremen mitteilt, verließ der Bremer am Freitagmorgen mit dem Fahrrad die Wohnung und kehrte bisher nicht zurück. Sven Hansemann ist auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Alle bisherigen Maßnahmen der Polizei führten nicht zum Auffinden des Vermissten.
Die Polizei fragt: Wer hat Herrn Hansemann gesehen bzw. kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Er ist 188 Zentimeter groß, hat dunkle schüttere Haare, trug zuletzt dunkelblaue Jeans und eine blaue Jacke mit Streifen am Ärmel, sowie grau-blaue Schuhe. Außerdem führt er eine Penny-Einkaufstüte mit buntem Blumenmuster mit sich. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen jederzeit unter der Rufnummer 0421 362-3888 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Weihnachtsbeutel für Kinder in der Ukraine
Die Stiftung Solidarität Ukraine und die Bremische Evangelische Kirche organisieren in diesem Jahr gemeinsam die Aktion "Weihnachten ist, wenn jemand liebevoll an Dich denkt". Sie wollen damit ukrainische Kinder in Kinderheimen und in den direkt vom Krieg betroffenen Gebieten spüren lassen, dass an sie gedacht wird.
Auch das Kollegium aus dem Bremer Rathaus hat sich an der Aktion beteiligt: Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senatskanzlei übergaben die gesammelten Geschenkebeutel des Rathauses dem Organisationsteam. Bürgermeister Bovenschulte: "Seit fast zehn Monaten herrscht in der Ukraine nunmehr Krieg, seit fast zehn Monaten leben die Menschen in Angst und Schrecken. Ich denke dabei besonders an die Kinder, die Tag für Tag Schreckliches erleben. Viele verlieren ihr Zuhause, ihre Freundinnen und Freunde, ihre unbeschwerte Kindheit. Mit den Weihnachtsbeuteln zeigen wir den Jungen und Mädchen in der Weihnachtszeit: Wir denken an Euch."…

Kioskräuber mit Messer
Am Donnerstagabend überfiel ein bewaffneter Räuber einen Kiosk in Hastedt. Er bedrohte sofort eine Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe von Bargeld.
Gegen 18.45 Uhr betrat der Mann den Kiosk an der Föhrenstraße. Nachdem die Mitarbeiterin ihm das Geld übergeben hatte, flüchtete der Unbekannte damit in Richtung Pfalzburger Straße. Der Täter soll etwa 1,75 bis 1,85 Meter groß gewesen sein. Während der Tat war er mit einem blauen Mund-Nasen-Schutz maskiert. Er trug er eine schwarze, kurze Jacke, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe.
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Mehrere Unfälle führen zu massiven Staus auf der A27
Gesternnachmittag ereigneten sich auf der A 27 in Höhe der Anschlussstelle Horn in Richtung Cuxhaven gleich mehrere Verkehrsunfälle. Die Autobahn musste temporär voll gesperrt werden, woraufhin es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.
Ein 62 Jahre alter Citroen-Fahrer musst auf Höhe der Abfahrt Horn verkehrsbedingt bremsen, was ein hinter ihm fahrender 66-jähriger Daimlerfahrer zu spät bemerkte - er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf. Nur wenig später übersah eine 48 Jahre alte Autofahrerin den aufgrund des Unfalls entstandenen Stau und krachte mit ihrem Hyundai in das Heck eines Ford Focus. Durch den Zusammenstoß wurde der Ford auf einen VW Sharan geschoben, der dehalb wiederum mit einem vor ihm fahrenden Opel kollidierte. An allen Fahrzeugen entstanden Sachschäden, verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Schuldlos am Unfall, aber ohne Führerschein
Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe und nicht mehr fahrbereiter Fahrzeuge musste die Autobahn in Fahrtrichtung…

Gewaltschutzambulanz am Klinikum Bremen-Mitte
Im Rahmen der Umsetzung des Bremer Landesaktionsplans "Istanbul-Konvention umsetzen – Frauen und Kinder vor Gewalt schützen" ist eine der Hauptmaßnahmen die Einrichtung einer zentralen Gewaltschutzambulanz (GSA) am Klinikum Bremen-Mitte.
Nun hat sich der Beirat zum ersten Mal getroffen, um über die unterschiedlichen Bedarfe der verschiedenen Akteurinnen und Akteure zu sprechen. Damit die Arbeit einer GSA im Sinne der Gewaltbetroffenen optimale Hilfe anbieten kann, müssen alle Beteiligten – von der Polizei, über Fachberatungsstellen und Hilfsanbieter, Frauenhäuser, Arztpraxen und Kliniken sowie psychologische Betreuungsstellen – eng zusammenarbeiten. Daher setzt sich der Beirat auch vielseitig aus Vertreterinnen und Vertretern dieser Organisationen zusammen. "Aus unterschiedlichen Perspektiven wie der der Feuerwehr, Polizei oder Notfallärztinnen und -ärzten beziehungsweise des Sanitätsdiensts, der der Zentralen Notfallaufnahmen sowie Beratungsstellen wie Neue Wege, Notruf,…

Unfallflucht nach Kollision mit drei Fahrzeugen
Ein offenbar alkoholisierter Fahrer kollidierte in der Schillerstraße im Bremerhavener Ortsteil Geestendorf auf schneeglatter Fahrbahn gleich mit drei am Fahrbahnrand geparkten Autos - und flüchtete vom Unfallort.
Nach ersten Erkenntnissen waren in der Nacht vom 7. auf den 8. Dezember gegen 01.40 Uhr ein 27-jähriger und ein 32-jähriger Mann mit ihrem Mercedes in der Schillerstraße unterwegs, als sie auf schneeglatter Straße nach rechts von der Fahrbahn abkamen und gegen drei am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge stießen. Anschließend flüchteten sie mit ihrem Auto. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der alarmierten Polizei Bremerhaven stellten die Flüchtigen aufgrund von Aussagen aufmerksamer Zeugen noch in der Nähe. Dabei bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei den zwei Verdächtigen. Da jedoch keiner der beiden gefahren sein wollte, wurde beiden Männern jeweils eine angeordnete Blutprobe entnommen. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt. Wer das…

Frau an Haltestelle bewusstlos geschlagen und ausgeraubt
Ein Unbekannter schlug in der Nacht von gestern auf heute eine Frau in der Altstadt und raubte ihr das Portemonnaie. Die 51-Jährige musste ihre Verletzungen in einem Krankenhaus behandeln lassen.
Die Bremerin ging gegen 23.40 Uhr zur Haltestelle Herdentor. Dort näherte sich ihr der Straßenräuber, fragte nach Geld und zerrte an den Armen der Frau. Anschließend schlug er mit einem Gegenstand an den Kopf der 51-Jährigen, die daraufhin stürzte und kurzzeitig ohnmächtig war. Der Täter entwendete derweil das Portemonnaie aus der Handtasche und flüchtete. Die Bremerin setzte sich im Anschluß in eine Straßenbahn und fuhr damit zum Hauptbahnhof - Fahrgäste sahen die Verletzungen und wählten den Notruf. Ein Rettungswagen brachte die Frau sodann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Räuber wurde als etwas 25 Jahre alt und mit 160 Zentimeter auffallend klein beschrieben.
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Überschlag auf der A27
Die Feuerwehr Bremerhaven wurde gestern am späten Mittag zu einem bösen Verkehrsunfall auf die Autobahn 27 alarmiert: Ein Pkw mit zwei Insassen war von der Strecke abgekommen und hatte sich überschlagen. Das Unfallfahrzeug blieb an einem Baum hängen und lag bei Eintreffen der Rettungskräfte auf der Fahrerseite.
Die Feuerwehr richtete das Auto auf und musste eine verletzte Person mit technischem Gerät aus dem Unfallfahrzeug befreien. Beide Insassen wurden vom Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahnabfahrt Überseehäfen in Fahrtrichtung Bremen gesperrt werden.

Wie geht es mit dem Bremer Karneval weiter?
Das Organisationsteam der Initiative Bremer Karneval e.V. hat sich dazu entschieden, im April kommenden Jahres eine kleinere Version mit einem abgeänderten Konzept zu veranstalten. Zunächst wollte man erneut komplett pausieren, doch das fühlte sich einfach nicht richtig an...
Wie alle (Groß-)Veranstaltungen, hatte auch der Bremer Karneval massiv mit den Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. So war der traditioneller Februartermin sowohl 2021 als auch 2022 wegen der pandemischen Lage nicht realisierbar - keine öffentliche Inszenierung auf dem Marktplatz, kein Umzug und auch kein Ball im Schlachthof. Weil aber der Kern jedes Karnevals die Vertreibung dunkler Kräfte durch Licht und lebendiges Treiben ist, entstanden neue Veranstaltungs-Konzepte, die innerhalb der Pandemie umgesetzt werden konnten: „Das große Lichtertreiben“ rund um das Bremer Rathaus unter dem Motto „In Licht und Schatten“ im November 2021 und in diesem September dann Bremens erster…

„Im Weltraum befindet sich unsere kritische Infrastruktur“
Die Sorge um die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit rückt immer mehr ins Zentrum der Wahrnehmung. Dass sie auch in einem größeren Kontext gemeinsam mit der Luft- und Raumfahrt gedacht werden muss, wurde auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates Bremen im Hauptsitz des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE deutlich.
Zum Auftakt seiner Landesfachkommission Sicherheitstechnik, Luft- und Raumfahrt nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Sicherheits-, Luft- und Raumfahrtbranche, der Verbände, der Politik sowie der Bundeswehr teil. Die Kommissionsvorsitzende Chiara Pedersoli, Mitglied des Vorstands der OHB System AG, betonte in ihrem Eingangsstatement: „Auch der Weltraum ist kein waffenfreier Raum mehr und ist gleichzeitig von höchster Relevanz für unser heutiges Leben. Im Weltraum befinden sich unsere Kommunikations- und Navigationsnetze, also kritische Infrastruktur, die nicht nur unser alltägliches Leben bestimmt, sondern auch für das Militär essenziell ist.“ Generalleutnant…

