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Februar 2022
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Impfen ohne Termin jetzt auch im Kinderimpfzentrum

Im Kinderimpfzentrum Sögestraße ist ab sofort auch das Impfen ohne eine vorherige Terminbuchung möglich. Täglich zwischen 9 und 16 Uhr können sich dort alle fünf bis elf Jahre alten Kinder einen Piks abholen.Voraussetzung dafür ist, dass die Einwilligung aller Sorgeberechtigten vorgelegt werden kann. Bei der Impfung muss zudem mindestens ein Elternteil oder Sorgeberechtigter anwesend sein. Es genügt nicht, wenn das Kind von älteren Geschwistern oder Verwandten begleitet wird. "Ich freue mich, dass wir auch für diese Altersgruppe das Impfangebot noch unkomplizierter gestalten können. Bereits in der Vergangenheit haben wir die Geschwisterkinder auch ohne extra Termin mitgeimpft. Unsere Strukturen ermöglichen es uns jetzt, dieses Angebot auf alle zu erweitern", sagt Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. Damit bieten ab sofort alle Impfstellen in Bremen ein offenes Impfen an. Kindgerechtes Ambiente Die Abläufe und die Ausgestaltung des Kinderimpfzentrums…

18-Jähriger wegen versuchtem Totschlag in U-Haft

Im Januar schlug ein 18-Jähriger in Kattenesch einen 21-Jährigen mit einem Kantholz und verletzte ihn dabei schwer am Kopf. Gegen den jungen Mann wurde nun ein Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag erlassen - er konnte gestern im Harz festgenommen werden. Am 29.01.2022 gerieten zwei Personengruppen bei einer Geburtstagsfeier in der Straße Kirchweyher Weg aneinander. Der 18-jährige Hauptbeschuldigte und weitere Männer bewaffneten sich mit Kanthölzern und Baseballschlägern und schlugen auf einen 21-Jährigen ein. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei konnten den dringenden Tatverdacht wegen versuchten Totschlags gegen den 18-Jährigen erhärten. Am Mittwoch nahmen Einsatzkräfte den jungen Mann im Harz fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Haftrichter gegen den 18-Jährigen einen Untersuchungshaftbefehl. Bildquelle: Adobe Stock

Kundgebung zur Freilassung von Julian Assange auf dem Marktplatz

Mit einer Kundgebung am Samstag, 12. Februar, um 14 Uhr auf dem Marktplatz erinnert das Bremer Friedensforum an das Schicksal des im Londoner Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnis inhaftierten Journalisten Julian Assange. Auf der von Eva Böller moderierten Kundgebung sprechen Gerhard Baisch vom Bremer Friedensforum und Anke Grotkop von Amnesty International . Mit Wikileaks informierte Julian Assange über Kriegsverbrechen der USA. Die Welt verdankt Assanges Enthüllungen von Detailinformationen über Drohnenangriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten, über Folter und über andere Kriegsverbrechen der USA in Afghanistan, im Irak und im Internierungslager Guantánamo. "Nicht diejenigen, die diese Verbrechen befohlen oder begangen haben, sitzen heute hinter Gittern, sondern derjenige, der sie ans Tageslicht gebracht hat", heißt es in dem Aufruf zur Kundgebung. "Unsere Forderung bleibt: Julian Assange muss sofort freigelassen werden! Die Behandlung von Julian Assange wie einen Schwerverbrecher…

Kältebus feiert 10. Geburtstag

Der Kältebus der Johanniter-Unfall-Hilfe besteht in diesen Tagen genau zehn Jahre. Aus diesem Anlaß will man am Sonntag, 13. Februar, Bedürftige zu einem Grünkohlessen einladen. Zusammen mit dem Team der Johanniter-Feldküche macht der Kältebus dann von 13 bis 14:30 Uhr Station vor der ÖVB-Arena auf der Bürgerweide. Gekocht werden 150 Portionen. Aufgrund des enormen Bedarfs insbesondere in den Abendstunden sind vor zehn Jahren zunächst drei ehrenamtliche Helfer zweimal wöchentlich mit dem Kältebus herausgefahren, um warme Getränke an Obdachlose zu verteilen. Schnell haben sich weitere Frauen und Männer bereit erklärt, sich ehrenamtlich für den Kältebus zu engagieren und das Angebot zu erweitern. Heute fährt das Kältebus-Team dreimal wöchentlich zum Hauptbahnhof (mittwochs, freitags und sonntags, jeweils 19 bis 20:30 Uhr), um am Vorplatz Station zu machen. Dort erhalten Bedürftige mittlerweile eine warme Mahlzeit, Kaffee und Tee, Snacks sowie nach Bedarf warme gebrauchte…

Wenn die Bundespolizei um 23:00 Uhr klingelt …

Auch das gibt es: Ein freundlicher junger Mann sprach gestern die Streife der Bundespolizei im Bremer Hauptbahnhof an. Der 24-jährige Hamburger hatte auf dem Bahnhofsvorplatz eine Geldbörse gefunden - darin ein Personalausweis, Bank- und Kreditkarten sowie 170 Euro in bar. Eine Stunde später konnte die Streife dann gegen 23 Uhr beim 63-jährigen Eigentümer in Bremen klingeln. Auch wenn der Mann beim Anblick der Uniformträger zunächst einen ordentlichen Schreck bekam, nahm er doch glücklich und erleichtert seine verlorene Geldbörse in Empfang. Der Mann war gerührt über die Ehrlichkeit des Finders. Auch für die Streife war es ein gelungener Einsatz und bestimmt eine schöne Absechslung zum Alltag rund um den Hauptbahnhof. Symbolbild: Robet Kneschke / Fotolia  

2G-Regel im Einzelhandel und Kontakterfassung sind vom Tisch

In seiner gestrigen Sitzung hat der Senat die zweite Änderung der 30. Corona-Verordnung beschlossen. Darin enthalten ist der Wegfall der 2G-Regel im Einzelhandel und die Abschaffung der Kontakterfassung, beispielsweise in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen. Außerdem hat der Senat heute beschlossen, in der Stadtgemeinde Bremen von Warnstufe 4 in Warnstufe 3 zu wechseln. Bevor die Änderungen der Verordnung in Kraft treten, muss der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft den Änderungen zustimmen. Danach sind für den Einkauf im Einzelhandel in den Städten Bremen und Bremerhaven keine Impf- oder Genesenen-Nachweise mehr nötig. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske bleibt aber weiterhin bestehen, um einen ausreichenden Infektionsschutz zu gewährleisten. Darüber hinaus müssen in beiden Städten keine Kontaktdaten mehr erfasst werden, wenn etwa ein Restaurant, Theater oder andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen besucht werden. "Wir konzentrieren…

Über 30 Millionen für den Klimaschutz

Der Bremer Senat hat gestern der von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau vorgeschlagenen Verteilung der finanziellen Mittel im Handlungsfeld Klimaschutz zugestimmt. Diese dritte Tranche umfasst ein Finanzvolumen von 30,9 Millionen Euro, mit der über 60 Klimaschutz-Projekte in den Jahren 2022/23 realisiert werden sollen. Hierbei handelt es sich zum einen um die Förderung von Projekten, durch die direkte CO2-Einsparungen erzielt werden können. Zum anderen haben Projekte einen Förderzuschlag erhalten, die einen pädagogischen Ansatz zum Thema Klimaschutz haben. Darüber hinaus konnten auch einige Projekte aus dem Themenfeld der Klimaanpassung berücksichtigt werden. "Die Klimakrise wartet nicht. Es gibt einen dringenden Handlungsbedarf schnellstmöglich die Klimaneutralität zu erreichen. Deswegen freue ich mich, dass es uns ein drittes Mal gelungen ist, ein umfassendes Klimaschutzpaket für Bremen und Bremerhaven zu schnüren, das in die…

Registrierung für Impfstoff von Novavax ab sofort möglich

Eine Registrierung für den neu zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus von Novavax ist ab sofort möglich. Alle Interessierten können sich unter www.impfzentrum.bremen.de sowie telefonisch beim Impfcallcenter unter (0421) 5775117 auf die entsprechende Liste setzen lassen. Sobald der Impfstoff verfügbar ist, bekommen die Bürgerinnen und Bürger, die sich vorgemerkt haben, einen Code zugeschickt, mit dem ein Termin im Impfzentrum Am Brill oder in der Impfstelle im Hanse Carré in Bremerhaven vereinbart werden kann. Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Claudia Bernhard: "Wir freuen uns, dass wir künftig einen weiteren Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung haben und hoffen damit auch diejenigen überzeugen zu können, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen." Vorerst nur Erstimpfungen Novavax kann erst einmal nur als Erstimpfung und nach einer Wartezeit von drei Wochen auch als Zweitimpfung verimpft werden. Eine Kombination mit anderen Impfstoffen,…

Streit unter Jugendlichen: Machete unter der Jacke

Aus bisher unklaren Gründen kam es gestern nachmittags im Bremer Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen einer Gruppe von neun Jugendlichen. Die 13 bis 16-Jährigen hatten mehrere Waffen dabei: Eine über 30cm lange Machete, ein Rasiermesser und ein Taschenmesser. Während der Auseinandersetzung wurde ein 16-jähriger Jugendlicher durch zwei andere festgehalten und gegen eine Scheibe gedrückt. Die jungen Kontrahenten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren trennten sich erst beim Eintreffen der Bundespolizisten. Zur Aufklärung des Sachverhaltes wurden alle Kontrahenten mit auf die Wache genommen. Selbst wenn die von den Jugendlichen mitgeführten Waffen im Streit nicht eingesetzt wurden, so hattte ein 16-Jähriger sogar eine Machete verdeckt unter der Jacke zugriffsbereit dabei. Auch einen Grund für das Mitführen eines Rasiermessers konnte ein anderer Jugendlicher nicht glaubhaft vortragen, denn ihm wuchs noch nicht mal ein Bart... Eltern in die Pflicht genommen Da hier mehrere Ordnungswidrigkeiten…

Lagerstätte für Akkus von E-Scootern fängt Feuer: Schaden in sechstelliger Höhe

Es war nur ein einziger Anrufer, der heute Nacht den Notruf wählte, aber er verhinderte damit wahrscheinlich ein Inferno: Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Lagerhalle nach Bremen-Woltsmershausen gerufen. Tatsächlich schlugen beim Eintreffen der Kräfte bereits Flammen aus dem Dach. Zahlreiche Akkus, die normalerweise den Antrieb von mietbaren E-Scootern in Bremen darstellen, hatten Feuer gefangen. Insgesamt 100 Feuerwehrleute waren nötig, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen und einen Großbrand zu verhindern. Doch die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwändig, zumal die Akkumulatoren zu einem großen Haufen verschmolzen waren. „Wir müssen in und auf der Halle alles auf links drehen“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Richartz. Auch wenn weite Teile der Halle von Flammen und Hitze verschont bliebt, sorgte auch hier der entstandene Brandrauch für hohen Schaden - insgesamt liegt er im sechstelligen Bereich. Was das Feuer auslöste, ist unklar;…