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Mai 2021
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Brebau setzt unabhängigen Sonderermittler ein

Der Aufsichtsrat der Brebau hat am Freitag zur schnellen und lückenlosen Aufklärung der aktuellen Vorfälle um Wohnungsvermietungen bei der Wohnungsbaugesellschaft den ehemaligen Justiz-Staatsrat Prof. Matthias Stauch als Sachverständigen mit der Prüfung der Verfahrensabläufe eingesetzt. Einen vollständigen Prüfungsbericht erwartet der Aufsichtsrat bis spätestens zum 30. Juni 2021. Bis zum Vorliegen dieses Berichtes stellt der Aufsichtsrat die Geschäftsführer der Brebau vorläufig von ihrer Tätigkeit frei, um jeden Anschein einer Einflussnahme auf die Erstellung des Berichts von vornherein auszuschließen.  Anlass für das Vorgehen waren diskriminierende Vorgehensweisen bei der Wohnungsvermietung. "Es ist beschämend, dass Menschen mit Migrationsbiografie offenbar bei der Wohnungssuche systematisch diskriminiert werden. Die offenkundig rassistische Praxis, die bei der Brebau vorgekommen ist, muss unverzüglich beendet und der Sachverhalt komplett aufgeklärt werden", erklärte…

SV Werder Bremen steigt ab – 2:4 Niederlage besiegelt Schicksal

Der SV Werder Bremen steigt in die zweite Liga ab. Die Mannschaft verlor am Samstag (22. Mai) zuhause gegen Borussia Mönchengladbach 2:4 (0:1). Aufgrund des Sieges des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 rutschte Werder auf Platz 17 der Tabelle. Es hat nicht sollen sein: Auch der Trainertausch kurz vor Schluss der Saison konnte nicht für den erhofften Klassenerhalt sorgen. An der Seitenlinie der alles entscheidenden Partie hatte Interimscoach und Werder-Legende Thomas Schaaf gestanden, der Florian Kohfeldt vor dem letzten Saisonspiel abgelöst hatte. Auch im letzten Spiel der Saison konnte Werder nicht die nötige Leistung abrufen, geriet bereits nach drei Minuten in Rückstand durch einen Treffer von Lars Stindl. Nachdem es keinen Ausgleich durch die Grün-Weißen gab, folgte in der 52. Minute das 0:2 durch Marcus Thuram und in der 58. Minute das 0:3 durch Ramy Bensebaini. Auch Treffer Nummer vier ließ nicht lange auf sich warten, in der 68. Minute 68 traf Florian Neuhaus zum 0:4.…

Raser und Poser

Die Spezialisten der Polizei hatten gestern Abend in der Überseestadt Raser und Poser im Fokus und ahndeten insgesamt 24 Geschwindigkeitsverstöße. Negativer Spitzenreiter war ein 26-Jähriger, der mit 128 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war. Gestern zwischen 17:00 - 20:00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte mit Messfahrzeugen im Bereich Kommodore-Johnsen-Boulevard und in der Konsul-Smidt-Straße. Besonders eilig hatte es ein Pizzabote, der mit seinem Auto über 60 km/h zu schnell war. Er muss mit einem empfindlichen Bußgeld und zwei Monaten ohne Fühererschein rechnen. Noch flotter war nur ein 26-Jähriger, der mit 128 Stundenkilometern am Tacho durch die Überseestadt bretterte. Er muss den "Lappen" gleich für drei Monate abgeben und obendrein 680 Euro Bußgeld berappen. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte auch drei Verstöße wegen Auto-Posing, worunter man u.A. das laute Hochdrehen des Motors und Anfahren mit quietschenden Reifen versteht. Aggressive Verhaltensweisen…

Recht und Ordnung an Pfingsten

Der Polizei Bremen steht ein arbeitsreiches Pfingstwochenende bevor, denn neben dem "Schicksalsspiel" zwischen dem SV Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach am Samstag im Weserstadion sind Versammlungen und Demos angekündigt. Vor allem für die Bundesligapartie am Samstag um 15:30 Uhr appelliert die Polizei Bremen an die Fans: Auch wenn diese Begegnung aus nachvollziehbaren Gründen emotionalisiert, bitte unterstützen Sie ihre Mannschaft nicht vor Ort am Weserstadion. Denken Sie daran, dass die Pandemie nach wie vor präsent ist und die Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Schauen Sie das Spiel zu Hause und halten sie auch im Freien die Abstandregeln ein. Die Polizei Bremen sowie das Ordnungsamt werden rund um das Weserstadion präsent sein, Verstöße gegen die Corona-Verordnung werden dokumentiert und geahndet. Am letzten Heimspieltag zündeten einige Anhänger Rauchtöpfe und Pyrotechnik. Aus diesem Grund erneut der Hinweis: Das Abbrennen von Pyrotechnik und von Rauchtöpfen…

Licht vertreibt Einbrecher

Weil sie das Licht einschaltete, blieb eine Mieterin in der Nacht zum Freitag in einem Mehrfamilienhaus in der Sommerstraße von Einbrechern verschont: Die wortwörtlich lichtscheuen Gestalten ergriffen die Flucht, ehe sie die Wohnungstüre zur Gänze aufgebrochen hatten. Kurz nach drei Uhr in der Nacht vernahm die Bewohnerin ungewöhnliche Geräusche und Männerstimmen vor ihrer Wohnungstür. Sie schaltete das Licht an und hörte nur noch, dass die Unbekannten durch das Treppenhaus das Haus verließen. Die besorgte Mieterin alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten feststellen, dass die verhinderten Einbrecher versucht hatten, die Wohnungstür aufzubrechen. Jetzt bittet die Polizei (Telefon 953 3221) um weitere Hinweise zur Tat. Symbolbild: Heute am frühen Morgen versuchten Einbrecher eine Wohnungstüre in der Sommerstraße aufzubrechen. Bildquelle: Gina Sanders / Fotolia

250.000 Impfungen in der Stadt Bremen

Im Impfzentrum an der Bürgerweide wurde gestern die 250.000. Impfdosis gegen das Corona-Virus verabreicht. Die 250.000 Impfdosen wurden in den Impfzentren in der Stadt Bremen und mit Hilfe von mobilen Teams vergeben. Insgesamt sind im Land Bremen mehr als 100.000 Personen vollständig durch die Impfzentren und mobile Teams geimpft. Bis zum Mittwoch hatten in der Stadt Bremen insgesamt 166.939 Personen die erste Impfung durch die Impfzentren erhalten, 82.784 weitere Personen haben mit ihrer Zweitimpfung bereits den vollen Schutz. Im Land Bremen wurde am Mittwoch die 100.000. Zweitimpfung durchgeführt. Die Impfzentren sowie die mobilen Teams in der Stadt Bremen werden mit Hilfe verschiedener Hilfsorganisationen betrieben. Dazu zählt die Johanniter Unfallhilfe, das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund und der Malteser Hilfsdienst. Außerdem kommen auch in den Impfzentren Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zum Einsatz, sowie Beschäftigte aus der Gastronomie- und Eventbranche. Schnelle…

Alles oder Nichts für Werder Bremen

Am Samstag steigt der 34. und damit letzte Spieltag der Bundesligasaison. Im Alles-oder-Nichts-Spiel gegen die Fohlen von Borussia Mönchengladbach wollen sich die Grün-Weißen mit einem Heimsieg gegen den drohenden Abstieg stemmen.  Im Vorjahr konnte der SV Werder Bremen mit dem 6:1 Erfolg gegen den 1. FC Köln bei der gleichzeitigen Niederlage von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin am letzten Spieltag den direkten Abstieg verhindern - und auch in diesem Jahr kann der SVW mit einem Sieg mindestens die Relegation erreichen. Anstoß im Weserstadion ist am Samstag um 15:30 Uhr. Mit Selbstvertrauen gegen die Fohlen Der neue, alte Cheftrainer Thomas Schaaf hat die Mannschaft im Quarantäne-Trainingslager in Barsinghausen intensiv auf die kommende Partie vorbeireitet und das Selbstvertrauen im Team gestärkt. Leider wird dieses so wichtige Heimspiel erneut ohne die Fans im Stadion stattfinden. Aber zu Hause sind ja bestimmt alle verfügbaren  Daumen für einen grün-weißen Sieg im Saisonfinale…

Überfall auf Kiosk mit Hammer und Messer

Gestern gegen 20.10 Uhr: Zwei Männer betreten den Kiosk in der Föhrenstraße in Hastedt. Sie bedrohten sofort eine Angestellte mit einem Messer und einem Hammer und verlangten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die Mitarbeiterin die Kasse und einen Tresor geöffnet hatte, sperrten die Täter die 69-Jährige in einen Lagerraum. Das räuberische Duo konnte unerkannt entkommen, die Kioskangestellte blieb unverletzt und wurde kurze Zeit später von Zeugen befreit. Ein Täter trug zur Tatzeit eine DHL-Jacke, einen blauen Kapuzenpullover und weiße Schuhe. Er war mit einem Hammer bewaffnet und mit einem Mund-Nasen-Schutz maskiert. Sein Komplize trug während der Tat eine dunkelblaue Kapuzenjacke mit weißen Bändern und weißen Streifen an den Ärmeln. Er war mit einem Messer bewaffnet und trug ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz. Beide Männer sollen etwa 20 Jahre alt sein. Die Polizei Bremen fragt, wem die Männer am Mittwoch gegen 20.10 Uhr im Bereich der Föhrenstraße aufgefallen sind.…

Brebau diskriminiert systematisch Wohnungssuchende

Die städtische Bremer Baugesellschaft Brebau hält Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund gezielt von Wohnungen fern. Das belegen Dokumente und Zeugenaussagen, die Radio Bremen und dem ARD-Magazin „Panorama“ (NDR) vorliegen. Danach lässt die Brebau von ihren Mitarbeitenden spezielle Notizen über Wohnungsinteressierte erstellen, in denen – so die Anleitung an die Kundenmitarbeitenden der Brebau – vermerkt werden soll, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin schwarz ist, ein Kopftuch trägt, mit der deutschen Kultur vertraut ist, westlich integriert ist oder wie die Deutschkenntnisse sind. In einer „Zielgruppendefinition“ vergibt die Brebau für „People of Colour“ die Abkürzung E40, wozu „auch Sinti und Roma, Bulgaren, Rumänen gehören“. Für diese Notizen gibt es im Computersystem der Brebau ein eigenes Eingabefeld für jede Bewerberin und jeden Bewerber in dessen elektronisch geführter Akte. Falls die Betroffenen sehen möchten, was über sie persönlich…

Grätschen (wieder) erlaubt

Wer vollständig gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen ist, kann ab Freitag, 21. Mai 2021, nicht nur im Freien, sondern auch in Hallen ohne weitere Auflagen seinem Sport nachgehen. Das gilt für alle Individualsportarten sowie für den Gruppensport. Als geimpft gilt, wer über einen Impfnachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung verfügt (§ 2 Nummer 3) - als genesen, wer eine durch PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchlaufen hat. Die Infektion darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen und die Absonderungspflicht (Quarantäne) muss vollständig durchlaufen sein (§ 2 Nummer 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung). Sport im Freien kann generell (unabhängig von Impfung und durchlaufener Erkrankung) von bis zu zehn Erwachsenen ausgeübt werden oder in Gruppen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Weitere Beschränkungen sieht die Verordnung nicht vor. Für den Fußball heißt das…