Archive - Donnerstag, 13. Juni 2019

Juni 2019
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Jetzt ist es offiziell: Werder Bremen spielt künftig im „Wohninvest Weserstadion“

Die Katze war bereits seit einigen Tagen aus dem Sack, jetzt bestätigt der SV Werder Bremen in einem offiziellen Statement das offene Geheimnis: Die Werderaner werden in den kommenden zehn Jahren im „Wohninvest Weserstadion“ spielen. Dies bringt der Bremer Weser-Stadion GmbH gut 30 Millionen Euro.   "Wohninvest ist ein Partner, der an Werder glaubt. Die Kooperation verschafft uns den finanziellen Spielraum, um unsere einzigartige Heimstätte und nicht zuletzt auch unseren Verein für den Wettbewerb mit den besten Klubs Deutschlands weiterzuentwickeln“, erklärt Werders Vorsitzender der Geschäftsführung Klaus Filbry. Schon von Anfang an sei man sich mit der Firmengruppe aus der Nähe von Stuttgart einig gewesen, dass der traditionsreiche Name „Weserstadion“ erhalten bleiben sollte.   Ein Kompromiss, welcher bei vielen Fans auf Kritik stieß. Das erstmalige „Verkaufen“ des Stadionnamens sorgte sogar für einen Protestzug, der am vergangenen Montag, 10. Juni, durch…

Nach Urteil zum Töten männlicher Küken: Senatorin Quante-Brandt äußert Kritik

Heute, 13. Juni, verkündete das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Urteil zum Thema „Töten von männlichen Küken“. Das Ergebnis: Brutbetriebe dürfen weiterhin männliche Küken, die sie nicht benötigen, töten. Die Bremer Senatorin Eva Quante-Brandt äußert Kritik an diesem Urteil.   Männliche Küken finden in Brutbetrieben keine Verwendung, daher werden sie kurz nach der Geburt durch vergasen oder schreddern getötet. Im Jahr 2012 betraf dies rund 45 Millionen Küken. 2013 sollte dieser Vorgang verboten werden, eine Brüterei klagte gegen dieses Verbot – und bekam Recht. Wie das Bundesverwaltungsgericht heute bekannt gab, ist das „Töten männlicher Küken tierschutzrechtlich nur noch übergangsweise zulässig“.   Übergangsweise, das bedeutet laut Bundesverwaltungsgericht, dass der Vorgang bis zur Einführung von alternativen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei erlaubt ist. Einen Punkt den Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz,…

Tierseuche: Amerikanische Faulbrut bei Bienen in der Vahr und der östlichen Vorstadt ausgebrochen

Die Amerikanische Faulbrut, kurz AFB, ist vor kurzem bei Bienenbeständen in der Vahr und der östlichen Vorstadt festgestellt worden. Aus diesem Grund hat der Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen (LMTVet) jetzt einen Sperrbezirk eingerichtet, in welchen weder Bienen hinein noch heraus gebracht werden dürfen. Eine Gefahr für den Menschen besteht nicht.   Die klinischen Untersuchungen von Wabenproben gaben Gewissheit: Bei Bienenvölkern von zwei Imkern ist in der Hansestadt die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Aus diesem Grund handelt jetzt der LMTVet. In einem Sperrbezirk, der sich über die Stadtteile Östlicher Vorstadt, Neustadt, Mitte, Schwachhausen, Vahr, Obervieland sowie die Hemelinger Ortsteile Hastedt und Sebaldsbrück erstreckt, gelten von nun an strikte Regeln. Die 150 betroffenen Imker dürfen keine Bienenvölker, weder lebend noch tot, Waben, Honig oder auch Futtervorräte aus dem Bezirk transportieren. Gleichzeitig dürfen…

Senior legt Trickbetrüger rein – 21-Jähriger und 49-Jähriger festgenommen

Am Dienstagabend, 11. Juni, klingelte bei einem Ehepaar in Bremerhaven das Telefon. Am anderen Ende der Leitung gab sich ein Mann als Kriminalpolizist aus und wollte dem Senior am Apparat klar machen, dass ihm ein Einbruch bevorstehe. Der 78-Jährige durchschaute den Trickbetrug schnell und stellte den Tätern eine Falle.   Gegen 22:00 Uhr ging der 78-Jährige aus dem Ortsteil Schiffdorfer Damm an sein Telefon und war überrascht, dass am anderen Ende die Kriminalpolizei war. Zumindest gab sich der Anrufer als diese aus. Er erklärte, dass in der Nachbarschaft des älteren Ehepaars eingebrochen wurde und auch ihnen beiden ein Einbruch bevorstehe. Aus diesem Grund sollten sie vorsichtshalber Geld, Schmuck und andere Wertgegenstände von „Kollegen“ abholen lassen. Die Wertsachen würden sie dann am nächsten Tag zurückbekommen.   Der 78-Jährige durchschaut den Trickbetrug schnell und nahm das „Angebot“ zum Schein an. Während er weiterhin mit dem Trickbetrüger über das…

Keine Abschiebungshaft im Justizvollzug – Justizsenator Martin Günthner begrüßt Entscheidung

In Zukunft sollen in Deutschland keine ausreisepflichtigen Personen mehr in Justizvollzugsanstalten untergebracht werden. So sehen es die Justizminister der Länder und stimmen damit gegen das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ des Bundesinnenministers Horst Seehofer. Martin Günthner zeigt sich erfreut über die Entscheidung.   „Wir als Land Bremen haben uns erst in der vergangenen Woche auf der Justizministerkonferenz massiv dafür eingesetzt, dass ausreisepflichtige Personen weiterhin in speziellen Einrichtungen und getrennt vom Justizvollzug untergebracht werden“, erklärt der Bremer Justizsenator Martin Günthner. Aus Sicht des Justizsenators dürfen Menschen, die in Deutschland erfolglos nach Schutz gesucht haben, teilweise Familien mit Kindern, nicht als Strafgefangene behandelt werden. So sehen es auch die Justizminister der anderen Bundesländer.   Die Unterbringung der ausreisepflichtigen Personen in speziellen Hafteinrichtungen verstoße zudem gegen europäisches…