Archive - Freitag, 7. Juni 2019

Steuermann bei Schiffsunfall in Bremerhaven schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt gestern, 6. Juni ein Steuermann bei einem Schiffsunfall. Schauplatz des Unglücks war ein Binnenschiff in Bremerhaven um 11.30 Uhr.
Der 43-Jährige arbeitete auf dem gut 100 Meter langen Schiff. Das lag zur Entladung mehrerer Container an der Stromkaje. Das Entladen führte zu Bewegungen an Bord. Die übertrugen sich auch auf das Steuerrad. Um größere Bewegungen an den sogenannten Führungsrollen zu verhindern, sollte eine Metallstütze angebracht werden.
Stütze trifft Steuermann am Kopf
Noch während der Arbeiten löste sich die Stütze plötzlich. Die Ursache dafür ist noch unbekannt. Dadurch wurde der Steuermann schwer am Kopf verletzt. Nach einer notärztlichen Versorgung vor Ort kam er in ein Krankenhaus.
Die Wasserschutzpolizei Bremen ermittelt. Die Weiterfahrt des Schiffes wurde zunächst untersagt.

Frau stirbt nach Messerangriff
Einen besonders tragischen Ausgang nahm ein Angriff auf eine Frau heute, 7. Juni, im Lüssumer Ring in Blumenthal. Dabei kam eine Frau ums Leben. Die Tragödie ereignete sich um 10.20 Uhr am Morgen.
Ein 42-Jähriger griff seine Partnerin (41) in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer an. Dabei verletzte er sie tödlich. Der Mann verständigte selbst kurz nach der Tat die Polizei. Dabei gab er an, seine Frau selbst mit einem Messer verletzt zu haben.
Mann wird sofort verhaftet
Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, war die Frau bereits verstorben. Auch eine sofortige Reanimation durch Rettungskräfte blieb ohne Erfolg. Der Mann wurde ohne Widerstand festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen laufen.

Günstige Wohnungen in deutschen Großstädten Mangelware – Bremen im Mittelfeld
Ob das Klischee stimmt, dass günstige Wohnungen in deutschen Großstädten immer knapper werden, hat das Immobilienportal Immowelt analysiert. Das Ergebnis: Angebot und Nachfrage klaffen teilweise weit auseinander. Dabei haben Bremer noch Glück, denn die Wesermetropole liegt im Mittelfeld.
Demnach entfallen an der Weser etwa 50 Prozent der Anfragen für Wohnungen im günstigen Mietsektor bis 445 Euro auf 34 Prozent der Angebote. Im Schnitt schlagen die Nettokaltmieten hingegen mit 500 Euro zu Buche. Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ist damit ähnlich hoch wie in Köln, wo 32 Prozent der Angebote bis 580 Euro kosten oder Stuttgart mit 35 Prozent bis zu 620 Euro.
Besonders wenige günstige Wohnungen in München
Trauriger Spitzenreiter laut Untersuchung ist München. Zwar würde gut die Hälfte der Anfragen dort auf Wohnungen mit bis zu 840 Euro Kaltmiete entfallen. In diese Kategorie fallen aber nur 18 Prozent der Angebote. Im Durchschnitt lägen Mieten an der…

50-Jähriger von Antänzern bestohlen
Trotz vergangener Warnungen vor Fremden, die Passanten einfach in der Öffentlichkeit antanzen und bestehlen, ist diese Masche unter Trickdieben immer noch verbreitet. Dass erfuhr gestern (6. Juni) ein 50-Jähriger am eigenen Leib.
Der Mann war in den Wallanlagen unterwegs, als drei junge Männer ihn um Feuer baten. Der Ältere verneinte. Das Trio zog sich zunächst zurück, kreiste den 50-Jährigen dann aber ein. Einer legte seinen Arm auf die Schulter des Mannes. Dann begann er, Tanzschritte vorzugeben. Zwar wunderte sich der Ältere, ließ sich aber erstmal darauf ein.
Smartphone gestohlen
Während des Tanzes zog einer der Komplizen das Smartphone aus der Hosentasche des Älteren. Als er den Verlust bemerkte, ergriffen die Diebe die Flucht.

Angebliche Touristen bestehlen Pärchen – Verdächtiger gefasst
Trickbetrüger versuchen, mit immer neuen Maschen ihre Opfer übers Ohr zu hauen. So auch gestern (6. Juni), als sich zwei Jugendliche als angebliche Touristen ausgaben. Dabei wurde den Tätern durch ihr Opfer aber ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Gegen 23.30 Uhr saßen ein 20-Jähriger und seine Freundin auf den Wiesen am Osterdeich. Zwei Jugendliche kamen dazu und redeten laut Aussage des 20-Jährigen auf Spanisch auf das Pärchen ein. Dann gingen sie. Kurz darauf bemerkte der Mann, dass seine Geldbörse entwendet worden war.
Verfolgung führt zur Festnahme
Der Mann nahm die Verfolgung der Täter auf. Einen davon machte er im Viertel aus. Mit einem herbeigerufenen Bekannten stelle er den Verdächtigen. Daraus entwickelte sich eine Rauferei. Eine Anwohnerin rief die Polizei. Die Beamten fanden beim Verdächtigen (17) das Portemonnaie des Mannes. Sie nahmen den Jungen mit zur Wache. Nach dem Ende der Ermittlungen übergaben sie ihn dem Jugendnotdienst.

