Archive - Mittwoch, 5. Juni 2019

Nutria, Marderhund, Waschbär und Nilgans: Senat gibt Jagdfreigabe
Den Nutrias in Bremen und umzu geht es in Zukunft an den Kragen. Die Tiere, die ursprünglich aus Südamerika stammen, sollen per Verordnung zur Jagd freigegeben werden. Auch Marderhunde, Waschbären und Nilgänse werden in nächster Zeit Probleme bekommen. Grund dafür ist unter anderem der Schutz vor heimischen Arten.
Für viele Menschen sind Nutrias putzige Tiere, die aussehen, als ob sie keiner Fliege etwas zu leiden tun könnten. Leider vermehren sich die Biberratten jedoch äußerst schnell und bedrohen heimischen Arten und Lebensräume. Auch den Deich- und Hochwasserschutz untergraben die Tiere wortwörtlich. Dem Senat reicht es nun mit den Allesfressern. Am Freitag, 7. Juni, soll eine Verordnung in Kraft gesetzt werden, die die Jagd auf Nutria erlaubt.
Besonders im Blockland und in der Wümme haben sich Nutria ausgebreitet. Auf ihrem Speiseplan stehen unter anderem Malermuscheln und Große Teichmuscheln, beides Arten die auf der Roten Liste zu finden sind. Gleichzeitig…

Schrecksekunde in der Lürssen-Werft: Blitzeinschlag sorgt für Feuerwehreinsatz
Gestern Nacht, 5. Juni, zog ein Gewitter über Bremen und umzu, auch über Lemwerder tobten sich einige Blitze aus. Einer dieser Blitze traf das Dach der Lürssen-Werft und löste die Brandmeldeanlage der Werft. Aus diesem Grund rückten zahlreiche Rettungskräfte der Feuerwehr aus. Ein Feuer wurde glücklicherweise nicht entdeckt.
Gegen 01:30 Uhr schlug die Brandmeldeanlage der Lürssen-Werft Alarm. Ein Blitzeinschlag im Dach des Gebäudes löste diesen Alarm aus und sorgte damit für einen Einsatz der Feuerwehr. Aufgrund der Ereignisse des vergangenen Herbst, bei welchen ein tagelanger Brand die Werft erschütterte, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot aus und erkundete das Gebäude sorgsam.
Ein Feuer konnte jedoch nicht entdeckt werden, es wird davon ausgegangen, dass der Blitz eine Induktion in der Elektronik der Anlage auslöste und damit für einen Fehlalarm sorgte.

Nach Unfällen am Montag und Dienstag: Zwei Menschen tödlich verletzt
Am Montag, 3. Juni, und Dienstag, 4. Juni, kam es in der Hansestadt zu zwei Unfällen, bei denen zwei Menschen verstarben. Am Montagabend stürzte ein 53-Jähriger Radfahrer aus bisher unbekannten Gründen zu Boden und verstarb, am Dienstagmorgen erlag eine 66-jährige Fußgängerin nach einem Autounfall ihren Verletzungen.
Gegen 05:30 Uhr wurde gestern, 4. Juni, der leblose Körper des 53-jährigen Radfahrers im Bereich der Bardenflethstraße gefunden. Die Polizei Bremen geht davon aus, dass der Mann bereits am Montagabend, 3. Juni, stürzte und an der Unfallstelle verstarb. Wieso es zu dem Sturz kam ist noch unklar, ein Fremdverschulden wird derzeit ausgeschlossen.
Ein weiterer tragischer Unfall spielte sich gegen 12:50 Uhr in der Kurt-Schumacher-Allee ab. Eine 66-Jährige wollte die Straße von einem Einkaufszentrum aus kommend überqueren und wurde dabei von einer 50-jährigen Autofahrerin erfasst. Durch die Wucht der Kollision wurde die Frau zu Boden geschleudert. Nach…

Nach Messerattacke in Straßenbahn: Polizei nimmt 27-jährigen fest
Am vergangenen Freitagabend, 31. Mai, sorgte eine Messerattacke auf einen 16-Jährigen in einer Straßenbahn für Entsetzen in der Hansestadt. Da von islamfeindlichen Äußerungen vor der Tat berichtet wurde, nahm der Staatsschutz die Ermittlungen auf. Jetzt wurde ein 27-Jähriger festgenommen.
Der 27-Jährige soll den 16-Jährigen am späten Freitagabend mit einem Messer am Hals verletzt haben. Zeugen des Angriffs gaben an, dass es zuvor zu islamfeindlichen Äußerungen des Angreifers kam. Nach Auswertung der Videoaufnahmen aus der Straßenbahn und entscheidenden Zeugenhinweisen, konnte die Polizei den Verdächtigen am Dienstagnachmittag festnehmen.
Bei der Wohnungsdurchsuchung des 27-Jährigen fanden die Ermittler diverse Beweismittel, unter anderem auch das vermutliche Tatmesser. Mittlerweile hat der 27-Jährige die Tat zugegeben, er wurde zwangsweise in eine Psychiatrie untergebracht.

Am Bremer Kreuz: Flixbus ausgebrannt – Alle Passagiere entkommen Flammen
Vergangene Nacht, 4. Juni, brannte am Bremer Kreuz auf der A1 ein Reisebus des Unternehmens „Flixbus“ komplett aus. Alle Passagiere konnten sich in Sicherheit bringen. Sowohl die A1 in Richtung Hamburg, als auch die A27 in Richtung Hannover mussten zeitweise voll gesperrt werden.
Gegen 23:00 Uhr fing der Reisebus auf dem Weg von Amsterdam nach Hamburg auf der A1 plötzlich Feuer. Die Fahrerin stoppte das Fahrzeug sofort und startete mit der Evakuierung der Passagiere. Unglücklicherweise kam der Bus unter der Autobahnbrücke der A27 zum Stehen, was dazu führte, dass auch die A27 teilweise gesperrt werden musste. Ob die Brücke durch das Feuer beschädigt wurde, ist noch unklar.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, jedoch mussten die Passagiere vom Seitenstreifen aus mit ansehen, wie der Bus ausbrannte. Mit Ersatzfahrzeugen wurden die Reisenden von der Autobahn gebracht.
Foto: NonstopNews

Nach rasanter Fahrt durch die Neustadt: Motorradfahrer muss Führerschein abgeben
Am Samstagmorgen, 1. Juni, wurde ein 23-jähriger Motorradfahrer in der Neustadt aus dem Verkehr gezogen. Zuvor war der Mann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, sodass die Polizei Probleme hatte den Fahrer anzuhalten. Auf seine Maschine und den Führerschein muss er jetzt erstmal verzichten.
Die Polizeistreife bemerkte den Motorradfahrer erstmals gegen 02:10 Uhr an der Kreuzung am Brill. Dort überholte er mit sehr hoher Geschwindigkeit zwei andere Motorradfahrer und raste weiter in Richtung Neustadt. Die Polizisten entschlossen sich den Fahrer anzuhalten und zu kontrollieren, schafften dies auf Grund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit aber nicht.
An der Kreuzung Langemarkstraße/Westerstraße hielt der 23-Jährige an einer roten Ampel, legte aber wieder einen Blitzstart hin, als die Ampel auf Grün sprang. Auch hier entschieden die Polizisten sich dazu zurückzubleiben. Eine Verfolgungsjagd hätte Unbeteiligte gefährdet. Erst auf Höhe der Mainstraße…

