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Senat fördert Aktivitäten gegen Rechtsextremismus – 44.000 Euro Fördermittel

In diesem Jahr stehen dem Senat für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport rund 44.000 Euro zur Verfügung, die in Aktionen und Veranstaltungen gegen Diskriminierung fließen sollen. Gemeinnützige Organisationen und Initiativen können sich diesbezüglich via Internet bewerben.   Mit dem Fördergeldern sollen Aktivitäten unterstützt werden, die auf Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit aufmerksam machen und sich dem Abbau des Rechtsextremismus verpflichten. Antragsberechtigt sind Organisationen, Fördervereine, Initiativen und Projekte. Die Gruppen müssen jedoch aus den Stadtteilen Mitte, Östliche Vorstadt, Findorff und Bremen Nord kommen. Interessierte können ihre Bewerbung bis zum 14. Januar beim Amt für Soziale Dienste einreichen. Das Antragsformular findet sich auf der Seite wwww.partnerschaftfuerdemokratie.bremen.de.   Bundesprogramm "Demokratie leben!" Die Gelder können verwendet werden um beispielsweise Stadtteilfeste, Projekte, Fachtage oder andere…

Küstenschutz soll weiter ausgebaut werden – 165 Millionen Euro bis 2030 nötig

Der Ausbau der Deiche in der Hansestadt soll auch in den kommenden Jahren fortschreiten. Bereits seit 2007 wird in den Ländern Niedersachsen und Bremen der Küstenschutz verbessert. 2017 wurden 16,5 Millionen Euro in Deichverstärkungsmaßnahmen investiert.   Der Generalplan "Küstenschutz" wird in den nächsten Jahren weiter durchgeführt. Von den insgesamt 80 Kilometer langen Küstenschutzlinie müssen 52 Kilometer erhöht werden. 26 Kilometer davon wurden bereits um einen Meter erhöht. Dieses Vorhaben kostete 115 Millionen Euro. Finanziert wurde dies durch einen Bundesanteil, den Landesanteil und einem Anteil der Europäischen Union.   Bauarbeiten an der Schlachte und im Neustäder Hafen Die Gesamtkosten für die kompletten 52 Kilometer belaufen sich laut Hochrechnungen auf rund 280 Millionen Euro. Bis 2030 sind also noch knapp 165 Millionen Euro nötig um die notwendigen Deichbaumaßnahmen umzusetzen. Aktuell wird an der Schlachte im Bereich der Eisenbahnbrücke der Deich…

Brand in Gröpelingen – Scheune auf Tier-Farm brennt lichterloh

Heute Morgen, 4. Januar, kam es in der Stuhmer Straße zu einem Brand in einer Scheune. Gegen halb zwei sahen mehrere Anwohner Flammen aus dem Gebäude einer Tier-Farm in Gröpelingen schlagen und alarmierten die Feuerwehr.   Mehrere Feuerwachen und Freiwilligen Feuerwehren rückten aus um den Brand einzudämmen und das Feuer zu löschen. 48 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen waren an dem Einsatz in Gröpelingen beteiligt. Es dauerte knapp zwei Stunden bis "Feuer aus" gemeldet werden konnte. Die 8m x 15m große, leerstehende Scheune entflammte durch ihre Holzbauweise sehr schnell und brannte in voller Ausdehnung. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.   Der Einsatzleiter geht von einer Schadenhöhe von knapp 25.000€ aus. Wie es zu dem Brand kam ist noch unklar, die Kriminalpolizei nahm die Brandursachenermittlung auf.  

Burglind sorgt für herabstürzende Äste – 20 Meter hoher Baum in Habenhausen entwurzelt

Der erste Sturm für dieses Jahr traf heute die Bundesrepublik mit voller Wucht. Das Tief "Burglind" machte auch nicht vor Bäumen halt und entwurzelte einige Gewächse. In Habenhausen stürzte ein knapp 20 Meter hoher Baum in einer Siedlung um. Die Feuerwehr hatte im Tagesverlauf alle Hände voll zu tun.   Keine Frage, der Süden Deutschlands wurde durch das Sturmtief schlimmer getroffen als der Norden. Nichtsdestotrotz musste auch die Feuerwehr Bremen heute einige Male ausrücken um herabgestürzte Äste zu beseitigen. Durch den Regen und besonders durch die starken Sturmböen wurden einige Bäume in Mitleidenschaft gezogen und entwurzelt. In Habenhausen stürzte ein Baum um und landete auf einer Anwohnerstraße. Die Wurzeln schafften es nicht mehr dem enormen Wind Stand zu halten und der 40 Zentimeter dicke Stamm landete auf dem Asphalt.   Zwei weitere Bäume gerieten ebenfalls in Schräglage. Auch bei diesen bestand die Gefahr dass sie umkippen. Die Feuerwehr rückte an und…

Stahmann gegen medizinische Altersfeststellung bei Flüchtlingen – „Verfahren sind überflüssig“

Anja Stahmann, Sozialsenatorin der Hansestadt, spricht sich gegen das medizinische Verfahren der Altersfeststellung bei Flüchtlingen aus. Bei vielen unbegleiteten Flüchtlingen ist nicht genau klar, wie alt sie sind. Aus diesem Grund wurden vermehrt Stimmen laut, die das Röntgen der Handwurzelknochen der Flüchtlinge forderten. Stahmann erteilte dieser umstrittenen Methode ein Absage.   "Medizinische Verfahren sind oft überflüssig und müssen die Ausnahme bleiben", so Stahmann. Vielmehr soll die seit 2015 geltende Regelung zur Ermittlung des Alters von minderjährigen Ausländern bestehen bleiben. Zur Zeit wird durch eine "qualifizierte Inaugenscheinnahme" das Alter von Flüchtlingen eingeschätzt, sollten diese nicht über Ausweispapiere oder vergleichbare Dokumente verfügen. "Diese gesetzliche Regelung halte ich für richtig und ausreichend, sie ist Praxis in Bremen und ich sehen keinen Bedarf, unsere Verfahren zu ändern", erklärt die Senatorin.   Nur in Ausnahmefällen…

Nach Überfall auf Discounter: Polizei sucht mit Hilfe von Fotos nach Täter

Am Samstagabend, 30. Dezember 2017, überfiel ein Unbekannter einen Discounter in Huchting. Der Maskierte bedrohte die Kassiererin mit einer Schusswaffe und flüchtete mit der Beute. Die Polizei veröffentlichte nun zwei Fahndungsfotos um den Druck auf den Täter zu erhöhen und die Bevölkerung zu Hilfe zu ziehen.   Vergangenes Wochenende betrat der Räuber gegen 21 Uhr die Filiale in der Kirchhuchtinger Straße und bedrohte die Angestellten mit einer Pistole. Nachdem er sich das Bargeld aushändigen ließ flüchtete er in eine unbekannte Richtung. Nachdem die Beschreibung des Täters und die Suche nach Zeugen erfolglos verlief, entschloss sich die Polizei nun dazu zwei Bilder des Täters zu veröffentlichen.   Der Mann ist zwischen 18 und 25 Jahren alt und 180 Zentimeter groß. Wer Angaben zum Räuber machen kann, soll sich umgehende beim Kriminaldauerdienst unter der Nummer (04 21) 36 23 88 8 melden. Hier die Fahndungsfotos der Polizei Bremen.  

Vereitelter Raubüberfall in Burglesum – Zwei Teenager zeigen Zivilcourage

Kurz vor dem Jahreswechsel in der Nacht von Sonntag, 31. Dezember, auf Montag, 1. Januar, kam es in der Helsingborger Straße in Burglesum zu einem versuchten Raubüberfall. Ein 50-jähriger Mann wurde von zwei Unbekannten bedroht und angegriffen. Als die Täter die Herausgabe der Geldbörse erzwingen wollten, kamen zwei Jugendliche dem Opfer zur Hilfe.   Kurz vor Mitternacht spazierte der 50-Jährige die Helsingborger Straße entlang. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann stark alkoholisiert. Dies nutzen die zwei unbekannten Angreifer aus und schubsten ihn zu Boden. Daraufhin verlangten sie Bargeld vom Opfer. Der 50-Jährige verweigerte die Herausgabe seiner Geldbörse, was dafür sorgte dass die Beiden auf den am Boden liegenden Mann eintraten. Dieser Vorfall wurde von einem 15-Jährigen und einem 16-Jährigen beobachtet. Die beiden Jungs eilten dem Mann schnell zur Hilfe.   Zivilcourage verhindert Diebstahl Als die Teenager eingriffen ließen die Täter vom Opfer ab und flüchteten…

Sturmtief „Burglind“ rast auf Bremen zu – Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst gab heute Morgen, 3. Januar 2018, eine Warnung für Bremen und umzu heraus. In den kommenden Stunden werden Sturmböen und schwere Gewitter erwartet.   Das Tief "Burglind" ist auf dem Weg zur Weser. Im Kreis Cuxhaven, dem Binnenland und der Hansestadt Bremen wird es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 85 Kilometer pro Stunde geben. Zu Beginn kommt der Wind aus Südwestlicher Richtung, später aus dem Westen.   In manchen Fällen kann es zu schweren Sturmböen bis zu 95 Kilometer pro Stunde kommen. Hierbei können Äste herabstürzen und Bäume entwurzelt werden. Hinzu kommen schwere Gewitter aus Richtung Westen. Blitzschläge sorgen für Lebensgefahr.   Symbolbild: In Bremen wird es im Laufe des Tages zu Sturmböen und Gewittern kommen.

Frau in Osterholz tödlich verletzt – Mordkommission nimmt Ermittlungen auf

In der vergangenen Silvesternacht, 1. Januar, kam gestern in Osterholz eine 27-jährige Frau ums Leben. Der Ehemann der Frau wurde festgenommen.   Gegen vier Uhr vernahmen Anwohner der Kreuznacher Straße die Hilfeschreie einer Frau. Die Bewohner alarmierten daraufhin die Polizei. Die eintreffenden Beamten fanden die 27-Jährige auf der Straße liegend vor. Die Frau wurde vermutlich durch eine Stichattacke verletzt und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort.   Der mutmaßliche Täter ist gleichzeitig der Ehemann des Opfers. Er wurde von der Polizei festgenommen, die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Bisher geht die Polizei von einer Beziehungstat aus. Nähere Infos will die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilen.