Nordderby mit vereinzelten Ausschreitungen – HSV-Fans versuchen Gaststätte zu stürmen

26. 02. 2018 um 12:07:12 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
Werbung
fotoboxen-bremen.de
Werbung
Werbung
Werbung

Das Nordderby am Samstagabend konnten durch ein Eigentor des Hamburger Verteidigers Rick van Drongelen zu Gunsten der Werderaner entschieden werden. Während der Partie brannten Chaoten aus dem Hamburger Gästeblock mehrere Feuerwerkskörper ab. Auch nach dem Spiel kam es zu Tumulten, die Polizei hatte laut eigener Aussage die Lage aber größtenteils im Griff.
 
Keine Bundesligabegegnung gab es öfters als das Aufeinandertreffen des SV Werder Bremen und des Hamburger Sportvereins. Eine jahrelange Rivalität speist die Emotionen rund um das Spiel, oftmals leider auch über das Erlaubte hinaus. Auch in diesem Jahr sorgten Unverbesserliche für zahlreiche Einsätze der Polizei, größere Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern konnten jedoch unterbunden werden.
 
Unter den insgesamt 42.000 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion befanden sich laut Polizeiangaben auch knapp 800 Fans aus dem Bereich „Problemklientel“. Aus diesen Reihen wurden vermutlich auch die vereinzelten Pyrotechniken während des Spiels abgebrannt. Schiedsrichter Felix Zwayer musste die Partie teilweise unterbrechen, zeitweise stand auch ein Spielabbruch im Raum. Glücklicherweise konnte das Spiel beendet werden. Bei dem Abfackeln wurde eine Person verletzt, ein Verdächtiger wurde festgenommen.
 
Bereits vor dem Spiel mussten die knapp 900 Polizisten aus verschiedenen Bundesländern bereits vermehrt eingreifen. Rund 200 Ultras aus Hamburg vertrieben sich in der Bremer Neustadt vor dem Anpfiff die Zeit, die Polizei hatte die Gäste von der Elbe aber jederzeit im Blick. Brisant wurde es nur kurz: knapp 30 vermummte Hamburger Hooligans versuchten eine Gaststätte gefüllt mit Bremer Ultras zu stürmen. Die Polizei griff ein und hielt die Männer in Gewahrsam.
 
Auch nach dem Spiel versuchten Anhänger beider Vereine aufeinander loszugehen, die Polizei musste kurzzeitig Pfefferspray, Wasserwerfer und Schlagstöcke einsetzen um die Gruppen zu trennen. Insgesamt ist die Polizei mit dem Sicherheitskonzept zufrieden. Ob das die Ordner des SV Werder Bremen am Stadion auch behaupten können ist fraglich. Nachdem bereits beim letzten Heimspiel ein „Flitzer“ auf das Spielfeld gelangen konnte, schafften es nun auch mehrere Ultras Pyrotechnik ins Stadion zu bringen.
 





Kommentar schreiben




Ihre Kommentare