Nach Anschlag auf LKW: Polizei lobt 3.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

05. 01. 2018 um 15:30:22 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Am 27. Dezember 2017 kam es auf dem Parkplatz eines Firmengeländes in Gröpelingen zu einem Brandanschlag. Die Polizei erhielt daraufhin ein Bekennerschreiben und ermittelte wegen schwerer Brandstiftung. Die Staatsanwaltschaft ging nun einen Schritt weiter und geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Gleichzeitig wurde eine Belohnung von 3.000 Euro ausgelobt.
 
Zum Zeitpunkt der Tat standen zwei Sattelzüge auf dem Gelände der Firma. In einem der Laster schlief ein Mann, der vor seiner Tour am frühen Morgen noch Ruhen wollte. Durch Geräusche schreckte der Mann aus dem Schlaf. Als er aus dem Fahrerhaus blickte, sah er, dass der LKW neben ihm in voller Ausdehnung brannte. Trotz der Gefahrensituation fuhr er seinen LKW vom Ort des Geschehens weg und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf seinen Sattelzug.
 

Politisch motivierter Anschlag

Durch das Bekennerschreiben wurde klar, welche Motivation hinter dem Brandanschlag steckte. Dem Eigentümer des Geländes wird die Nähe zur AFD angekreidet und einige Firmenmitarbeiter seien gleichzeitig NPD Mitglieder. Die Staatsanwaltschaft beurteilte nun die Gesamtsituation und spricht von einem versuchten Tötungsdelikt. Die Täter hätten damit rechnen müssen, dass sich während der Tatzeit eine Person im LKW befindet. Dennoch wurde der Sattelzug angezündet und dadurch eine Gefahr für Leib und Leben eines Menschen in Kauf genommen.
 
Die Polizei lobte eine Belohnung von 3.000 Euro aus. Die Beamten suchen nach Zeugen die während der Tatnacht verdächtige Personen in der Nähe des Tatortes gesehen haben. Hinweise die zur Ergreifung der Täter führen, werden dadurch finanziell belohnt.
 
Foto: Der ausgebrannte LKW auf dem Firmengelände.
Quelle: Polizei Pressestelle





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