Fablab Bremen in der Bahnhofsvorstadt– Werkstatt trifft Computerlabor

09. 08. 2017 um 10:34:20 Uhr | BremenNews-Redaktion
Werbung
Werbung
ca-hochzeitsfotografie.de
Werbung
Werbung
Werbung

Im Fabrication Laboratory (Fablab) Bremen, im ersten Stock des alten Postamtes in der Bahnhofsvorstadt, heißt es: Werkstatt trifft Computerlabor. Werkzeugkisten, Metallschienen, Schrauben und Nägel sowie schwere Maschinen auf der einen Seite, Laptops, 3D-Drucker, Platinen und LEDs auf der anderen Seite. Ein kreativer Ort für Entdecker und die Tüftler der digitalen Zeit.
 
„Mich begeistern die vielen Möglichkeiten in unseren Räumen. Persönlich finde ich das Programmieren mit dem Calliope-Board zurzeit sehr spannend“, erzählt Mitgründerin des Fablab Bremens, Antje Moebus. Das Calliope-Board ist ein Einplatinen-Computer, der über eine schnell erlernbare Softwareoberfläche gesteuert wird. Der ideale Einstieg ins Programmieren, Moebus führt deshalb damit Workshops mit Grundschülern durch.
 

„Open-Lab-Day“

Jeden Montag begrüßt Moebus bei den „Open-Lab-Days“ alle Gäste, die ihren Weg in den ersten Stock des Alten Postamts in Bremen finden. Der “Open-Lab-Day” ist wie ein Tag der offenen Tür – jeder kann kommen, zuschauen, ausprobieren und lernen. „Wir helfen dabei, Ideen zu spinnen, zu entwickeln, zu designen und in die Realität umzusetzen“, sagt Moebus.
 

3D-Drucker zum Ausprobieren

Moebus und die Community aus mittlerweile knapp 60 begeisterten Tüftlern haben ihr Labor gut ausgestattet: In dem großen Räumlichkeiten finden sich 3D-Drucker, Lasercutter und Lötplätze. 3D-Drucker sind eine Schlüsseltechnologie für die Industrie 4.0. Jedes Teil ist anders, ein Unikat. „Diese Technologien verändern unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Hier im Fablab kann jeder sie ausprobieren, ohne Berührungsängste. Wir wollen die Begeisterung für Technik wecken“, erläutert Moebus.
 
Foto oben: Die Bremer Stadtansicht im Lasercut.
Bild: WFB/Raveling
 





Kommentar schreiben




Ihre Kommentare