Der Lebensmittelladen SelFair im Viertel verzichtet auf unnötige Verpackungen [VIDEO]

09. 02. 2018 um 10:02:43 Uhr | BremenNews-Redaktion
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In Bremen hat im September 2016 ein Lebensmittelladen der etwas anderen Art seinen Platz im Viertel gefunden. Anders als in herkömmlichen Supermärkten verzichtet SelFair weitestgehend auf verpackte Lebensmittel. Somit ist ein erlebnisreicher sowie nachhaltiger Einkauf ohne die Verwendung von Plastik möglich.
 
Gründer von SelFair ist der 33-Jährige Inhaber Selcuk Demirkapi. Der Firmenname SelFair kombiniert die erste Silbe seines Vornamens mit dem Gedanken des fairen Handels. Schon während seines Wirtschaftspsychologie- Studiums kam Selcuk Demirkapi die Idee einen Lebensmittelladen zu führen. „Jedoch wusste ich nicht, wie das Konzept aussehen sollte. Dann habe ich mitbekommen, dass es mittlerweile die Möglichkeit gibt Lebensmittel lose in Behältern anzubieten.“ Diese Idee ließ den Inhaber nicht mehr los, bereits kurz nach dem Studium eröffnete er SelFair in der Straße Vor dem Steintor 189.
 

Frischer Einkaufsvorgang

Besonders wichtig sind Demirkapi Nachhaltigkeit und Regionalität der Produkte, die zum allergrößten Teil in Bio-Qualität angeboten werden. Der Kunde füllt Produkte wie Müsli, Getreide und Gewürze in seine mitgebrachten Behälter ein. Gemüse und Früchte finden Platz in Jutebeuteln oder angebotenen Papiertüten. SelFair bietet aber auch die Möglichkeit Glasflaschen sowie Glasbehälter zu kaufen, falls der Kunde ohne Behälter vor Ort ist. Am Ende wird der Einkauf an der Kasse abgewogen und berechnet. SelFair arbeitet darüber hinaus mit der Initiative Foodsharing zusammen, um Lebensmittel, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, nicht wegwerfen zu müssen.
 

Bunte Vielfalt

Darüber hinaus bietet SelFair eine riesen Auswahl an veganen und vegetarischen Bio-Getränken sowie -Weinen an. An einer Feinkosttheke gibt es darüber hinaus Antipasti, dazu wird täglich frisches Brot sowie Gebäck verkauft.
 

Herrlich unverpackt

Die meisten Produkte findet der Kunde lose in Behältern oder Obstkörben vor. Jedoch kommen Produkte wie Seife, Zahnpasta oder Honig nicht ohne Verpackung aus. Deswegen achtet Selcuk Demirkapi hier besonders auf nachhaltige und „plastikfreie“ Materialien wie Glas, Pappe oder Metall. Andernfalls werden die Produkte nicht in das Sortiment aufgenommen. „Mein größtes Ziel ist es Menschen, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, zu bewegen ihr Einkaufsverhalten zu ändern “, erklärt Demirkapi sein Konzept abschließend.
 

Dadurch versucht er zum einen die Nachhaltigkeit zu fördern und die Bremer ein Stück weit für ein bewussteres Einkaufen zu sensibilisieren. In einem Interview mit uns erklärt Selcuk wie er auf die Idee zu diesem ungewöhnlichen Einkaufsladen kam und wie Nachhaltigkeit auch im eigenen Haushalt gelebt werden kann.





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