31. Oktober soll gesetzlicher Feiertag werden – Einführung schon dieses Jahr

02. 02. 2018 um 10:57:16 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Auf der gestrigen Konferenz Norddeutschland, kurz KND, empfahlen die norddeutschen Regierungschefs einen zusätzlichen Feiertag für vier Bundesländer. Der Tag der Reformation soll künftig fester Bestandteil des Feiertagskalenders in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden.
 
Geht jetzt alles ganz schnell? Erst vor wenigen Monaten kam die Diskussion um einen neuen Feiertag Ende Oktober wieder auf. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums letztes Jahr gab es bundesweit einen zusätzlichen Feiertag in Bremen, ein freier Tag der sonst nur im Osten Deutschlands gesetzlich ist. In Zukunft soll sich dies ändern. Auf der Konferenz Norddeutschland in Berlin empfahlen gestern, 1. Februar, die Regierungschefs der norddeutschen Bundesländer einen dauerhaften freien Tag am 31. Oktober.
 
KND-Vorsitzender und gleichzeitig Bürgermeister der Hansestadt Carsten Sieling unterstütze den Antrag und machte deutlich, dass es aktuell ein Ungleichgewicht bei der Anzahl der Feiertage in Nord- und Süddeutschland gibt. „In den norddeutschen Bundesländern gibt es ein gemeinsames Interesse an einem zusätzlichen Feiertag. Die engagiert geführte Diskussion über Anlass und Datum dieses Feiertages haben wir heute in Berlin fortgeführt“, so Sieling. Die Entscheidung auf der KND sei ein wichtiger Schritt hin zu dem neuen gesetzlichen Feiertag. Jetzt liegt es in der Hand der Landesregierungen der jeweiligen Bundesländer über den Antrag zu entscheiden.
 
Am Abend des 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. In Brandenburg. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Tag bereits ein gesetzlicher Feiertag.
 





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