108. Nordderby im Weserstadion – Polizei wendet Deeskalationskonzept an

21. 02. 2018 um 12:08:13 Uhr | BremenNews-Redaktion
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Das Wochenende in Bremen steht ganz im Zeichen des Nordderbys am Samstagabend. Im 108. Aufeinandertreffen in der Bundesliga geht es bei beiden Vereinen um den Abstieg. Wie so oft wurde das Spiel zu einem Hochrisikospiel eingestuft worden.
 
Wenn um 18:30 Uhr am Samstagabend im Weserstadion das vermutlich wichtigste Spiel der Saison für die Grün-Weißen angepfiffen wird, wird das Stadion mit 42.000 Zuschauern ausverkauft sein. Darunter, schätzt die Polizei, befinden sich gut 600 gewaltbereite Anhänger beider Vereine. Um ein Aufeinandertreffen der Fans zu verhindern wendet die Polizei Bremen das bewährte Deeskalationskonzept an und wird konsequent gegen Gewalttäter in beiden Reihen vorgehen. Wie bei anderen Spielen auch hat das Ordnungsamt ein Fanmarschverbot erlassen.
 
Alle Zugreisende die am Samstagnachmittag im Bereich des Hauptbahnhofs unterwegs sind, sollten sich auf Verzögerungen einstellen. Besonders am Nordausgang des Bahnhofes ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da von dort der Bus-Shuttle der auswärtigen Fans startet. Während der Zugfahrt gilt das Mitführverbot von Glasflaschen, Getränkedosen, pyrotechnischen Gegenständen, Schutzbewaffnungen und Vermummungsgegenständen. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 250 Euro bestraft.
 
Am Osterdeich wird gut zweieinhalb Stunden vor und eine Stunde nach dem Spiel der Individualverkehr zwischen dem Sielwall und der Stader Straße eingestellt. Besucher des Spiels sollten die zahlreichen Park + Ride Möglichkeiten in Anspruch nehmen. Zusätzlich wird es auch an diesem Spieltag das beliebte Park+Ship vom Stadtwerder zum Weserstadion geben.
 
Die Polizei appelliert zudem an alle Fans sich friedlich zu verhalten und ihre favorisierte Mannschaft zivilisiert im Stadion zu unterstützen.
 





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